2021: Apple-Produkte, die es nicht mehr gibt

Im vergangenen Jahr beendete der iPhone-Konzern den Verkauf einiger beliebter Produkte. Ob es Ersatz gibt, steht in den Sternen.

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HomePod

Der HomePod verkaufte sich nicht gut, hatte aber trotzdem Fans.

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Eigentlich neigt Apple nicht dazu, Produkte frühzeitig aus dem Vertrieb zu nehmen. So verkauft der Konzern etwa nach wie vor die Apple Watch Series 3 von 2017 oder den iPod touch von 2019 (mit Chip von 2016) – Hardware, die heutzutage niemand mehr erwerben sollte, weil ihr Innenleben komplett veraltet ist.

Dennoch wurden im vergangenen Jahr einige Geräte aus dem Programm gestrichen, die der Konzern durchaus hätte weiter verkaufen können. Wer sie jetzt noch möchte, muss teils Mondpreise auf eBay und Co. entrichten – oder bei den wenigen übriggebliebenen Resellern, die noch Bestände haben. Schlimmer noch: Echte Alternativen bietet Apple aktuell nicht an.

So gibt es seit 2021 den ersten Smartspeaker des iPhone-Herstellers, den HomePod, offiziell nicht mehr. Stattdessen wird nur noch der zwar günstige aber klanglich deutlich schwächere HomePod mini offeriert. Der HomePod, 2018 erstmals auf den Markt gekommen, verkaufte sich aufgrund seines vergleichsweise hohen Preises anfangs nur schleppend. Doch er hatte durchaus Fans. Der Siri-Lautsprecher überzeugt insbesondere als Stereo-Paar mit einem zweiten Gerät durch raumfüllenden Sound. Wer das Gerät jetzt noch möchte, ist auf eBay angewiesen. Dort sind die Preise durchweg höher als einst bei Apple – bis zu 600 Euro möchte ein Händler sehen.

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Ebenfalls nicht mehr verfügbar seit dem vergangenen Jahr ist Apple-Zubehör im Farbton "Spacegrau". Weder externe Tastaturen noch Mäuse noch Trackpads werden in dem einst beliebten Farbton mehr verkauft. Dies war offenbar Apples Reaktion auf die Einstellung des ebenfalls im vergangenen Jahr von uns gegangenen Intel-basierten iMac Pro, dem nach wie vor ein Nachfolger fehlt. Wer nun noch Spacegrau-Geräte will, muss sich auf Online-Auktionen begeben, wo ebenfalls Mondpreise aufgerufen werden.

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Weiterhin beerdigt hat Apple 2021 den 21,5 Zoll großen iMac mit Intel-Chip (der M1-iMac ist hier sowieso die sinnvollere Wahl) sowie das einst beliebte weil relativ günstige iPhone XR. Letzteres lässt sich aber durch neuere Modelle ersetzen. (bsc)