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3D-Drucker Ender 3 druckt mit Filzstiften in 7 Farben

Für alle, die es etwas bunter mögen: Wie aus dem Creality Ender 3 für knapp 20 Euro ein Mehrfarbdrucker wird, zeigen wir Schritt für Schritt in der Make 3/22.

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Von
  • Akos Fodor

Wer mit seinem Filament-Drucker mehrfarbige Objekte drucken möchte, benötigt zu dem passenden 3D-Drucker vor allem eines: verschiedenfarbige Filament-Spulen. Bei durchschnittlichen 20 Euro für ein Kilogramm PLA treiben bereits wenige Farben die Kosten schnell in die Höhe. Außerdem verbrauchen viele Spulen auch dementsprechend viel Platz. Und wenn der 3D-Drucker nur über eine einfache Düse verfügt, hört der Spaß spätestens nach dem hundertsten Filament-Wechsel auf.

Make 3/22

Mehr zum Thema gibt es in Ausgabe 3/22 der Make.

Eine Alternative hat der Maker Sakati84 mit dem 3DPrintColorizer entwickelt. Sein Umbauprojekt für den Creality Ender 3 ermöglicht den Druck mit bis zu 7 Farben. Filzstifte, transparentes PLA und ein spezielles Cura-Plug-in machen es möglich. Der notwendige Umbau kostet ca. 20 Euro. Perfekte Ergebnisse solle man jedoch nicht auf Anhieb erwarten. Unser Redakteur Heinz Behling weiß das, denn er hat das Projekt für die Make-Ausgabe 3/22 nachgebaut und gibt in seiner Aufbauanleitung wertvolle Hinweise, die zum Erfolg führen und zeitraubende Umwege ersparen.

Das Zusammenleben mit einer Maus funktioniert vor allem dann, wenn der Mensch damit einverstanden ist. Aber wehe, sie vergreift sich unerlaubt an unseren Vorräten. Dann ist klar: Die Maus muss weg – aber nicht erschlagen, sondern lebendig, wie Heinz Behling in der Make-Ausgabe 3/22 vorschlägt. Mit seinem Projekt Lebend-Mausefalle mit Foto-Nachricht präsentiert er eine tierfreundliche Lösung samt Bauanleitung. Das Besondere: Die Falle meldet sich selbstständig und schickt mithilfe einer ESP32-CAM per E-Mail ein Foto des kleinen Nagers, wenn dieser in die Falle getappt ist. Schließlich soll niemand in dem Käfig verhungern. Das wasserfeste Kameragehäuse läuft mit einem Akku etwa zwei Wochen und lässt sich kabellos über Qi laden, wie ein Smartphone. Wir können also bedenkenlos die Falle aufstellen, auf die eintreffende E-Mail warten und die Maus anschließend friedlich ausquartieren.

Die Ausgabe 3/22 der Make ist online und am Kiosk erhältlich. Mit einem unserer Abos lag das Heft sogar bereits im Briefkasten. Außerdem können Sie die Make bequem als Printversion oder PDF im Heise Shop bestellen. Wenn Sie die Make lieber digital lesen, können Sie das in unseren Apps für iOS und Android. Online finden Sie auch das Inhaltsverzeichnis der Make 3/22.

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(akf)