5G mit iOS: iPhone 12 und 12 Pro nun verfügbar

Die ersten beiden Modelle von Apples 2020er Smartphone-Generation sind erhältlich. Bei der Ausgabe gelten Hygienemaßnahmen. Weitere Geräte kommen im November.

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Von
  • Ben Schwan

Gut einen Monat später als üblich: Apple hat am Freitagmorgen mit dem Verkauf von iPhone 12 und 12 Pro – beide mit 6,1 Zoll großem Bildschirm – begonnen. Auch Händler und Mobilfunkanbieter begannen mit der Ausgabe der Geräte, zudem trafen die ersten Lieferungen bei Vorbestellern ein. In diesem Jahr bietet Apple vier neue Smartphone-Modelle an, so viele wie noch nie auf einmal.

Alle Geräte kommen – erstmals bei Apple – mit 5G-Mobilfunk sowie OLED-Schirm. Zwei weitere Varianten in neuen Display-Formaten, das iPhone 12 mini mit 5,4 Zoll und das iPhone 12 Pro Max mit 6,7 Zoll, erscheinen im November. Hier sind Vorbestellungen aktuell noch nicht möglich. Neben iPhone 12 und 12 Pro ist auch das iPad Air 4 mit USB-C-Anschluss, vollflächigem Display und Fingerabdrucksensor im An/Aus-Knopf ab heute offiziell erhältlich.

Preislich geht es beim iPhone 12 bei 876,30 Euro los, wenn man bei Apple kauft – dann mit 64 GByte. 128 GByte kosten 925,05 Euro, 256 GByte 1042,05 Euro. Es werden die Farben Weiß, Schwarz, Blau, Grün sowie Rot angeboten.

Beim iPhone 12 Pro zahlt man mindestens 1120 Euro für 128 GByte. 256 GByte kosten 1237 Euro, 512 GByte gar 1461,20 Euro. Die Farben sind Graphit, Silber, Gold und Pazifikblau.

Apple hat für die Ausgabe der neuen Hardware eigens ein Hygienekonzept erstellt. So soll vermieden werden, dass sich in den Schlangen, die sich üblicherweise zum Starttag neuer iPhones bilden, das Coronavirus ausbreitet. Das Unternehmen biete den Kunden "neue Einkaufsmöglichkeiten", heißt es in einem Pressestatement. Anstehen soll möglichst vermieden werden. Sollten sich Schlangen bilden, will Apple den Anstehenden offenbar Reservierungsslots geben, sodass sie später nochmals wiederkommen können. In manchen Stores soll ein solcher Direktkauf überhaupt nicht möglich sein, hieß es in Medienberichten.

Vor dem Apple Store Alsterstal standen am Freitagvormittag nur wenige Personen an – mit viel Abstand.

Käufer sollen sogenannte Shopping Sessions buchen, um sich "im Apple Store von einen Specialist persönlich beraten zu lassen und so maßgeschneiderte Hilfe bei der Auswahl eines neuen Produkts, eines Mobilfunktarifs oder einer Finanzierungsoption" zu erhalten. Die gleiche Kaufberatung stehe auch online zur Verfügung, wo Kunden "jederzeit" mit einem Specialist chatten könnten. Das Portal mit den Diensten steht auf Apple.com bereit. Allerdings ist die Verfügbarkeit der neuen Hardware eingeschränkt. Wer jetzt bestellt, muss beispielsweise bis zum 10. November warten, wenn er sich für ein iPhone 12 interessiert.

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Aktuell macht es Apple seinen Kunden sowieso nicht leicht, einkaufen zu gehen – schon das einfache Betrachten neuer Hardware kann einen Termin bedingen. Ein "einfach nur gucken" wird stark erschwert. In immer mehr Läden – angefangen in den USA – baut Apple zudem eine sogenannte Express Storefront auf, bei dem es abgetrennte Verkaufsschalter gibt. Hier kann man bestellte Hardware direkt abholen, ohne in den eigentlichen Apple-Laden gehen zu müssen.

(bsc)