AMD-Prozessoren Ryzen 5000: BIOS-Updates für X470 und B450 kommen 2021

Für quasi alle AM4-Mainboards mit den Chipsätzen X570 und B550 stehen aktuelle Versionen bereit, die mit AMDs kommenden Desktop-CPUs umgehen können.

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AMD-Prozessoren Ryzen 5000: BIOS-Updates für X470 und B450 kommen 2021

(Bild: c't)

Von
  • Mark Mantel

Mainboard-Hersteller bereiten ihre AM4-Platinen für AMDs Vorstellung neuer Desktop-Prozessoren vor. Die kommende 5000er-Generation, angeführt vom Ryzen 9 5950X, erfordert zum Booten BIOS-Updates mit aktueller AMD Generic Encapsulated Software Architecture (AGESA). Letztere verteilt AMD an Mainboard-Hersteller, die daraufhin ihre BIOS-Versionen entwickeln.

Für X570-, B550- und A520-Platinen stellen ASRock, Asus, Biostar, Gigabyte und MSI BIOS-Updates mit AGESA ComboPi v2 1.0.8.0 oder neuer bereit – alle Versionen ab ComboPi v2 1.0.8.0 können mit Ryzen 5000 umgehen. MSI verteilt zudem schon Beta-BIOS-Versionen mit neuerer AGESA ComboPi v2 1.1.0.0. Besitzer können folglich pünktlich ab dem 5. November 2020 bei den Prozessoren zuschlagen.

Eine aktuelle BIOS-Version finden Sie auf der Herstellerproduktseite zu Ihrem Mainboard im Support-Reiter. Das Update muss vor dem Einbau eines Ryzen-5000-Prozessors stattfinden, da der PC ansonsten nicht hochfährt und der Monitor schwarz bleibt. Einzige Ausnahme: teurere Mainboards mit sogenannter Flashback-Funktion (BIOS-Update ohne Bildschirm).

Updates für Platinen mit X470- und B450-Chipsatz folgen später. AMD hat laut eigenen Angaben auf Reddit AGESA-Code an Mainboard-Hersteller verteilt, die voraussichtlich ab Januar 2021 entsprechende Beta-BIOS-Versionen anbieten werden.

Diese Updates sind ausschließlich für Käufer einer Ryzen-5000-CPU gedacht, da der Support älterer Generationen entfällt. Wer zum Beispiel einen Ryzen 5 2600X besitzt und auf einen Ryzen 5 5600X upgraden möchte, muss vor (!) dessen Einbau das neue BIOS aufspielen. Anschließend bootet der PC nur noch mit dem Ryzen 5 5600X.

Ein Kaufbeleg eines Ryzen-5000-Prozessors wird für den BIOS-Download – entgegen früherer Ankündigung – nicht notwendig sein. Die Verantwortung, eine korrekte Version aufzuspielen, obliegt den Nutzern.

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