AMD Radeon RX 6800 XT: Sapphire zeigt Herstellerkarten Nitro und Pulse

Fünf Modelle machen den Anfang. Alle sind mindestens 2,5 Slots dick, nutzen drei Lüfter und kommen mit zwei achtpoligen Stromanschlüssen.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 45 Beiträge

(Bild: Sapphire)

Von
  • Mark Mantel

Sapphire hat als erster Hersteller eigene Versionen von AMDs Radeon RX 6800 XT und Radeon RX 6800 enthüllt. Fünf Modelle zeigt die Firma auf der eigenen Produktseite, die mit dem RDNA-2-Grafikchip Navi 21 alias "Big Navi" und 16 GByte GDDR6-RAM erscheinen:

  • Radeon RX 6800 XT Nitro+ SE
  • Radeon RX 6800 XT Nitro+
  • Radeon RX 6800 Nitro+
  • Radeon RX 6800 XT Pulse
  • Radeon RX 6800 Pulse

Die Nitro-Versionen nutzen dem Bildmaterial zufolge alle das gleiche PCB und den gleichen Kühler. Die Grafikkarten sind 310 mm lang, 55,3 mm hoch und 134,3 mm dick, belegen also etwa 2,7 Steckplätze. Sapphire sollte folglich mehr Kühlfläche unterbringen als AMD bei den Referenzmodellen (267 mm lang, 2,5 Slots dick).

Wie schon bei Sapphires früheren Eigenvarianten der Radeon R9 Fury, Radeon RX Vega 64 und Radeon RX Vega 56 überragt der Kühler die Platine, sodass ein Teil des Luftstroms ungehindert nach oben abgeführt wird. Nvidia und dessen Partnerhersteller haben das gleiche Prinzip bei den GeForce-RTX-3000-Grafikkarten eingeführt.

Sapphires Radeon-RX-6000-Grafikkarten (20 Bilder)

Radeon RX 6800 XT Nitro+ SE (Bild: Sapphire)

SE steht bei Sapphire üblicherweise für Special Edition und beinhaltet bei der Radeon RX 6800 XT Nitro+ SE einzeln ansteuerbare RGB-LEDs in den drei Lüftern und einen USB-C-Anschluss mit DisplayPort-1.4-Altmode sowie Power Delivery. Die normalen Nitro-Modelle haben RGB-LEDs ausschließlich auf der Rückseite sowie der Oberkante und ersetzen den Typ-C-Anschluss durch einen dritten DisplayPort 1.4 (nebst einmal HDMI 2.1). XT und Nicht-XT unterscheiden sich durch den GPU-Ausbau mit 72 beziehungsweise 60 Compute Units (4608 vs. 3840 Shader).

Die Radeon RX 6800 XT Pulse nutzt den Bildern zufolge den gleichen Kühler wie die Nitro-Grafikkarten, allerdings ohne RGB-LEDs und anderer Lüfterabdeckung. Die Radeon RX 6800 Pulse (nicht XT) ist mit 2,5 Slots schmaler gebaut. Alle fünf Grafikkarten gemein sind die zwei achtpoligen Stromanschlüsse sowie umschaltbare Dual-BIOSe. Taktfrequenzen und Powerlimits nennt Sapphire auf den Produktseiten noch nicht.

AMD bringt die Radeon RX 6800 XT und Radeon RX 6800 am 18. November 2020 für 650 beziehungsweise 580 US-Dollar in den Handel – Euro-Preise bestätigte der Chiphersteller noch nicht.

(mma)