API-Designer: Kong führt Insomnia Core und Designer zusammen

Der für das Service-Mesh Kuma und den Gateway Kong bekannte Anbieter verbindet mit der Freigabe von Insomnia 2021.1 die zwei Kernprodukte seines API-Designers.

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(Bild: Shutterstock)

Von
  • Matthias Parbel

Das Unternehmen Kong hat Insomnia 2021.1 vorgelegt. Das neue Release des API-Designers führt die bisher parallel entwickelten Dienste Insomnia Core und Insomnia Designer wieder in einem Produkt zusammen. Der Anbieter, der vor allem für sein Service-Mesh Kuma und den auf dem Reverse-Proxy-Server Nginx aufbauenden Kong Gateway bekannt ist, reagiert damit nach eigenen Angaben auf das Feedback von Insomnia-Anwendern.

Kong hatte den gleichnamigen Anbieter des API-Gateway 2019 übernommen und in der Folge eine Aufspaltung in Insomnia Core und Insomnia Designer vorgenommen, um neue Funktionen und Weiterentwicklungen des API-Designers zunächst auf deren Akzeptanz auf Anwenderseite testen zu können. Nachdem Entwicklerinnen und Entwickler in der Folge offenbar jedoch bevorzugt den Insomnia Designer einsetzten, um auch dessen erweiterte Funktionalität für Unit-Tests sowie das Dashboard und Git Sync nutzen zu können, hat sich Kong entschlossen, Core und Designer wieder in einem einzigen Produkte zusammenzuführen. So wolle der Anbieter unter anderen eine einheitliche Weiterentwicklung des API-Designers Insomnia sicherstellen.

Anwender von Insomnia Designer erhalten im Zuge des Updates auf Insomnia 2021.1 die Aufforderung zur Migration ihrer Daten, Plug-ins und sämtlicher Einstellungen. Nutzer von Insomnia Core werden automatisch auf das neue Release des API-Designers upgegradet und kommen damit künftig ebenfalls in den Genuss der erweiterten Funktionen. Eine komplette Übersicht aller mit der Umstellung verbundenen Änderungen findet sich im Changelog.

Etwaigen Befürchtungen auf Anwenderseite, Design könne nach der Reintegration des Insomnia Designers keine zentrale Rolle mehr spielen, tritt Kong im Blogbeitrag zur Ankündigung von Insomnia 2021.1 offensiv entgegen. Der Hersteller betont mit Blick auf zukünftige Releases, gezielt weitere designrelevante Erweiterungen und Funktionen sukzessive ergänzen zu wollen. Konkret nennt Kong beispielsweise Möglichkeit, Request Collections (vormals Workspaces) und Design-Dokumente im Dashboard gruppieren zu können. Auch sollen Unit-Tests sowie Git Sync für Request Collections verfügbar gemacht werden.

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