API-Entwicklung: Hoppscotch 2.0 bringt mehr Übersichtlichkeit und Code-Standards

Hoppscotch ist ein Open-Source-Ökosystem zur Entwicklung von APIs. Version 2.0 überarbeitet die Optik und hat unter der Haube neue Features.

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(Bild: Peshkova/Shutterstock.com)

Von
  • Maika Möbus

Zwei Jahre sind seit Beginn der Entwicklung an Hoppscotch vergangen, und nun steht die zweite Hauptversion 2.0 bereit. Das Open-Source-Projekt zur Entwicklung von APIs begann als nebenberufliches Unterfangen zweier Entwickler und kann inzwischen über 30.000 Sterne auf GitHub vorweisen. Version 2.0 zielt auf ein übersichtlicheres Design und eine Standardisierung der Codebasis.

Version 2.0 wartet mit einem neuen User Interface auf, das bisherige Kritikpunkte lösen soll. So sei bisher häufiges Scrollen nötig gewesen, und um die UI-Elemente herum habe zu viel freier Raum bestanden. Das neue UI ist im Ankündungsbeitrag auf dev.to zu sehen:

Das überarbeitete User Interface in Hoppscotch 2.0

(Bild: Hoppscotch)

Daneben zieht sich ein neues Highlighting für Umgebungsvariablen-Referenzen durch die Anwendung. Sie zeigt etwa deren aktuellen Wert und die Validität an: Bei einem nicht validen Wert ist die Variable rot eingefärbt. Es bleibt in Version 2.0 nicht nur bei optischen Neuerungen, denn Hoppscotch kann nun eine Session über verschiedene Geräte hinweg speichern sowie Requests in geöffneten Sessions automatisch abspeichern.

Die Hoppscotch-Entwickler arbeiten zudem an einer Standardisierung der Codebasis, um künftiges schnelles Wachstum zu erlauben. Dafür soll durch die Aufspaltung der Codebasis in verschiedene Teile bereits der Grundstein gelegt sein, allerdings befindet sich der Standardisierungsprozess noch in vollem Gange.

Derzeit unterstützt Hoppscotch beispielsweise API-Testing, REST, die von Facebook entwickelte API Query Language GraphQL und verschiedene Echtzeitprotokolle. Da Hoppscotch bereits jetzt viele Anregungen aus der Open-Source-Community erhält, ist ein weiterer Schritt in diese Richtung geplant, hin zu einer "API Collaboration" unter Mitwirkung der Community und mithilfe entsprechender Features. Eines dieser Features ist Hoppscotch for Teams, weitere sollen folgen.

Hoppscotch for Teams befindet sich seit Juni – wie auf Twitter angekündigt – in einer geschlossenen Beta-Phase und erlaubt unter anderem eine unbegrenzte Anzahl von Teams und Mitgliedern sowie Cloud-Synchronisierung. Eine öffentliche Beta ist ab Ende September 2021 in Aussicht.

Hoppscotch steht unter MIT-Lizenz auf GitHub bereit. Weitere Details zu Version 2.0 sind auf dev.to zu finden.

(mai)