AR-Gläser von Apple angeblich semitransparent

Der Konzern kommt beim Aufbau einer Produktion für seine neue Augmented-Reality-Brille offenbar voran. Eine Probefertigung startet.

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(Bild: BB DESIGN STOCK / Shutterstock.com)

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Es dürfte das zentrale Apple-Projekt der kommenden Jahre sein: Augemented-Reality-Gläser, die aussehen wie eine reguläre Brille. Laut einem aktuellen Bericht von The Information ist es dem Konzern mittlerweile gelungen, semitransparente Linsen für ein solches Gerät zu fertigen.

Die Linsen sollen nur wenig dicker sein als reguläre Brillengläser. Die zentralen Komponenten sollen in Zusammenarbeit mit Apples langjährigem Fertiger Foxconn aus Taiwan nun vom Prototypstadium zu einer Probeproduktion fortgeschritten sein.

Eine einzelne Fertigungslinie wurde laut dem Bericht nun im südwestchinesischen Chengdu eröffnet. Hier werden sonst vor allem iPads produziert. Der Quelle von The Information zufolge haben die Linsen von Apples AR-Brille bereits das Engineering-Validation-Test-Stadium (EVT) erreicht, bei dem Tausende von Einheiten gefertigt werden können. Das Design steht hierbei schon, im EVT-Stadium wird dann überprüft, ob eine Massenproduktion wie gewünscht möglich ist.

Vor dem Eintritt in diese Phase durchläuft ein neues Produkt oder eine neue Komponente bei Apple üblicherweise Dutzende von Prototypstadien in den USA und China. Mindestens seit Mai soll EVT nun erreicht worden sein. Das heißt allerdings nicht, dass Apples AR-Gläser bald in den Handel kommen. Es könnte durchaus noch ein bis zwei Jahre dauern, meinen Experten.

Im Mai hatte es einen Bericht gegeben, laut dem Apple sein Gerät wohl schlicht "Glass" nennen wird.Ein Apple-Leak-Experte behauptete, das Einstiegsmodell werde 500 US-Dollar kosten. Wer möchte, könne der Brille auch Korrektionsgläser verpassen lassen, das koste aber Aufpreis.

Bildschirme stecken angeblich in beiden Gläsern der Brille, diese ist, ähnlich wie die Apple Watch, dauernd mit dem iPhone verbunden, das vermutlich als "Computer" werkelt.

(bsc)