ASRock Jupiter X300: Mini-PC mit 1 Liter Volumen und AMD-Ryzen-Prozessor

Der DeskMini X300 erhält einen kompakteren Bruder mit fast halbierter Größe, in den Desktop-CPUs wie AMDs Ryzen 4000G passen.

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(Bild: ASRock)

Von
  • Mark Mantel

ASRock hat den Mini-PC Jupiter X300 vorgestellt, der 178 mm × 178 mm × 34 mm klein ist und so auf ein Volumen von einem Liter kommt. Im Inneren sitzt ein AM4-Mainboard, das AMD-Kombiprozessoren der Serien Ryzen 2000G, Ryzen 3000G und Ryzen 4000G beherbergt. Aufgrund der Kühler- und Netzteillimitierungen können Nutzer CPUs mit einer Thermal Design Power (TDP) von bis zu 65 Watt verbauen.

Der Jupiter X300 ähnelt dem Mars 4000U, verzichtet aber auf verlötete Mobilprozessoren und setzt stattdessen auf wechselbare Desktop-Modelle. Verglichen mit dem DeskMini X300 und DeskMini A300 sinkt das Volumen auf fast die Hälfte. An der CPU-Kompatibilität ändert sich nichts.

Das X300-Mainboard des Jupiter X300 kommt erneut ohne echten Chipsatz daher, stattdessen setzt ASRock weitgehend auf Anschlüsse, die AMDs Ryzen-Prozessoren bereitstellen. Lediglich für Gigabit-Ethernet und den Sound gibt es separate Chips. Dank offenem Multiplikator können Nutzer Ryzen-CPUs übertakten, wenn auch nur begrenzt aufgrund thermischer Limitierung.

ASRock Jupiter X300 (5 Bilder)

(Bild: ASRock)

Bei den Anschlüssen bleibt leider alles beim Alten: USB 3.2 Gen 2 mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 10 GBit/s bleibt dem Mini-PC 4X4 BOX-4000 vorbehalten. Der Jupiter X300 genügt sich mit sechsmal USB 3.2 Gen 1 (5 GBit/s, früher USB 3.0 genannt), darunter zwei Typ-C-Ports, und zweimal USB 2.0 Typ A. Monitore lassen sich per DisplayPort 1.2, HDMI 2.0 und D-Sub anschließen – erstere beiden reichen für Ultra-HD-Displays mit 3840 × 2160 Pixeln bei 60 Hertz.

In Form von zwei SO-DIMMs können Nutzer bis zu 64 GByte DDR4-SDRAM verbauen. Ein M-Key-M.2-Steckplatz beherbergt eine SSD (PCI Express 3.0 x4 oder SATA 6G), zudem ist Platz für einen 2,5-Zoll-Datenträger vorhanden. Per E-Key-M.2 lässt sich ein WLAN-Modul installieren.

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Ein externes Netzteil und CPU-Kühler sowie -Lüfter liefert ASRock mit. Mangels Platzes passen keine Standardmodelle, stattdessen setzt der Hersteller auf einen Radiallüfter, wie man sie vorwiegend von Notebooks kennt. CPU, RAM und SSD müssen Nutzer selbst kaufen. Der ähnlich aufgebaute Jupiter A320 (ab 186,49 €) ist bereits erhältlich – das X300-Modell dürfte sich preislich am Schwestermodell orientieren.

(mma)