Acer Chromebook Spin 513: Erste Deutschlandvorstellung mit Snapdragon 7c

Für 430 Euro dabei: Achtkern-ARM-Prozessor, 128 GByte Speicher, Touch-Display und Aluminiumgehäuse. Alternativen gibt's aber auch mit CPUs von AMD und Intel.

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(Bild: Acer)

Von
  • Mark Mantel

Acer hat das Chromebook Spin 513 vorgestellt – das erste Gerät in Deutschland mit Qualcomms ARM-Mobilprozessor Snapdragon 7c. Angekündigt hatte ihn der Chiphersteller zwar schon Ende 2019, den Markt erreichten bisher allerdings nur Education-Notebooks für Entwicklungsländer.

Das Chromebook Spin 513 geht mit Aluminiumgehäuse und schmalen Display-Rändern in die Edelschiene. Mit 13,3 Zoll großem IPS-Touch-Bildschirm (1920 × 1080 Pixel, Full HD) bringt es knapp 1,2 kg auf die Waage. Das Display lässt sich dank 360-Grad-Scharnieren komplett umklappen. Chrome OS ist auf 128 GByte eMMC-Flash vorinstalliert, der langsamer arbeitet als SSDs.

Acer Chromebook Spin 513 (7 Bilder)

(Bild: Acer)

Im Snapdragon 7c sitzen acht CPU-Kerne: Zwei Kryo 468 Gold auf Basis von ARMs Cortex-A76-Design sollen rechenintensive Aufgaben erledigen, sechs Cortex-A55-basierte Kryo 468 Silver leichte Hintergrundlast. Im Kombiprozessor befindet sich zudem die Grafikeinheit in Form einer Adreno-618-GPU. Qualcomm integriert zwar ein LTE-Modem für 4G-Mobilfunk, das Acer allerdings nur gegen Aufpreis mit Antennen versieht und freischaltet. Wi-Fi 6 (WLAN 802.11ax) und Bluetooth sind stets dabei.

Peripherie lässt sich über zweimal USB 3.2 Gen 1 Typ C (5 GBit/s), einmal USB 3.2 Gen 1 Typ A und eine Audioklinke anschließen. Die Typ-C-Ports geben auch DisplayPort-Signale zum Anschluss von Monitoren aus und unterstützen USB Power Delivery.

Acer empfiehlt für das Chromebook Spin 513 einen Verkaufspreis von 430 Euro. Die Business-Version mit Chrome OS Enterprise kostet 600 Euro. Eine kurzfristige Anfrage zum verbauten RAM blieb bisher unbeantwortet – im Bestfall sind 8 GByte verbaut.

Im Windows-10-Lager ist für weniger als 400 Euro alternativ etwa Medions Akoya E3223 mit dem Intels Celeron N4100 (Atom-Vierkerner), 8 GByte RAM und 256 GByte großer SSD erhältlich. Wer mit klassischem Display ohne Touch zurechtkommt, erhält Acers Aspire 5 mit AMDs schnellerer Vierkern-CPU Ryzen 3 4300U, 8 GByte RAM und 256 GByte großer PCI-Express-SSD für knapp 440 Euro.

(mma)