AirPods Pro 2: Keine Verbesserung bei Reparierbarkeit

Apple hat nach sechs Jahren keinerlei Fortschritte bei der Reparierbarkeit seiner True-Wireless-Ohrhörer gemacht, bemängelt ein Reparaturdienstleister.

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AirPods Pro 2

(Bild: iFixit)

Von
  • Leo Becker

Die zweite Generation der AirPods Pro bringt viele Detailverbesserungen, allerdings nicht bei der Reparierbarkeit: Apples True-Wireless-Ohrhörer sind weiterhin "unfixable", wie der Reparaturdienstleister iFixit beklagt, der die Stöpsel und das Akkuladekästchen zerlegt hat. Immerhin setze Apple jetzt auf recycelte Seltenerdmagneten, doch auch das Recycling erfordere viel Energie und letztlich landen die Ohrhörer wohl oft in einer Mülldeponie.

Die kleine Batterie steckt weiterhin im Gehäuse der Ohrstöpsel und lässt sich nur mit Gewalt trennen, moniert iFixit. Im Stiel steckt weiterhin die Antenne, das Mikrofon sowie eine nun Touch-taugliche Steuereinheit. Bei den AirPods Pro 2 ist es erstmals möglich, die Lautstärke mit einer Wischgeste zu ändern, das gab es bei AirPods bislang nicht.

iFixit beklagt bereits seit dem Debüt der AirPods im Jahr 2016 deren Unreparierbarkeit, es seien letztlich Wegwerfartikel. Dafür, dass Apple in sechs Jahren keinerlei Fortschritte in dieser Hinsicht gemacht habe, gebe es inzwischen keine Entschuldigung mehr. Bei der ersten AirPods-Generation haben die Batterien in den Ohrhörern oft nach rund anderthalb Jahren bis zwei Jahren Dauergebrauch schlapp gemacht. Während die Batterie von iPhones nach 500 vollen Ladezyklen immer noch "bis zu 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität" bieten soll, gibt es für AirPods kein vergleichbares Versprechen. Apples Preis für einen Austausch-AirPod mit neuer Batterie beträgt 55 Euro pro Stück.

In den USA haben Kunden die Option, einen vorfrankierten Rückumschlag anzufordern, um alte AirPods zum Recycling einzuschicken. In Deutschland verweist der Hersteller auf die Regeln für Elektroschrott, so lassen sich AirPods etwa eigenständig auf Recyclinghöfen entsorgen. Die Aufbereitung durch Drittfirmen ist inzwischen schwieriger, weil AirPods für Apples "Wo ist?"-Dienst an die Apple-ID des Besitzers geknüpft sind. Wird die Verbindung nicht gelöst, lassen sich die Ohrhörer nicht neu einrichten.

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(lbe)