AirPods Pro 2 angeblich erst für 2022 angesetzt

Neu gestaltete AirPods Pro mit Fitnessfunktionen lassen einem Bericht zufolge auf sich warten. Apple wolle aber das AirPods-Basismodell bald neu auflegen.

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AirPods Pro

(Bild: Apple)

Von
  • Leo Becker

AirPods 3 nähern sich angeblich der Marktreife: Apple wolle die dritte Generation des seit 2019 nicht mehr erneuerten True-Wireless-Ohrhöhrers noch im laufenden Jahr einführen, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf informierte Personen berichtet.

Die AirPods 3 setzen auf ein neues Design, das den kürzeren Stiel der Pro-Version übernimmt und möglicherweise auch auswechselbare Ohreinsätze anbietet statt weiter nur in einer festen Größe angeboten zu werden, wie es zuvor schon hieß. Funktionen wie die aktive Geräuschunterdrückung dürfte den teureren Modellen vorbehalten bleiben.

Die zweite AirPods-Pro-Generation folge dann 2022, schreibt Bloomberg. Sie sei mit besseren Bewegungssensoren ausgerüstet, die auch Fitness-Tracking ermöglichen sollen. Weitere Details dazu wurden nicht genannt.

Apple-Patentanträge zeigen schon länger, dass der Hersteller an der Integration zusätzlicher Sensoren forscht, um biometrische Daten im Ohr zu erfassen – darunter etwa Herzfrequenz, Sauerstoffaufnahme und Körpertemperatur. Die AirPods Pro 2 könnten zudem den Stiel eliminieren oder weiter verkürzen, ähnlich der kommenden Studio Buds der Apple-Tochter Beats.

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Apples ursprünglich extrem erfolgreiches Geschäft mit True-Wireless-Kopfhörern scheint zuletzt ins Stocken geraten zu sein: Einem Bericht zufolge hat das Unternehmen die AirPods-Produktionspläne für 2021 von 110 Millionen Stück auf 75 bis 85 Millionen Ohrhörer reduziert – und läge damit etwas unter dem Niveau von 2020. AirPods 3 könnten die Nachfrage gegen Jahresende wieder ankurbeln.

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Apple hat den ursprünglich winzigen Markt für True-Wireless-Kopfhörer mit den AirPods in einen Massenmarkt verwandelt. Hersteller billigerer Alternativen jagen Apple aber zunehmend Marktanteile ab, Analysten zufolge sind vergleichsweise wenige Kunden bereit, über 100 US-Dollar für solche Ohrhörer auszugeben.

(lbe)