AirPods Pro 2 angeblich ohne Gesundheitssensoren

Apple forscht an Health-Sensoren für In-Ears, ein konkretes Produkt bleibt Zukunftsmusik. Einen neuen Sensor dürften die AirPods Pro 2022 aber erhalten.

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AirPods Pro

(Bild: Apple)

Von
  • Leo Becker

Apple bereitet die Einführung der zweiten Generation der AirPods Pro vor, darin sind sich Beobachter einig. Bei Design-Neuerungen, geplanten Funktionen und Sensoren gehen die Prognosen aber immer weiter auseinander: Apple erforsche zwar Möglichkeiten, die Herzfrequenz und Körpertemperatur des Trägers zu erfassen, eine Integration solcher Funktionen in die für Herbst erwarteten AirPods Pro 2 sei aber wenig wahrscheinlich, erklärte der gewöhnlich gut informierte Bloomberg-Journalist Mark Gurman nun unter Verweis auf nicht näher genannte Quellen. Solche Sensoren könnten in AirPods aber "eines Tages" folgen.

Apple arbeitet und forscht schon länger an der Integration zusätzlicher Sensoren in True-Wireless-Ohrhörer, um biometrische Daten direkt im Ohr zu erfassen. Dazu könnten etwa Herzfrequenz, Sauerstoffaufnahme und Körpertemperatur zählen, wie Patentschriften des Herstellers dokumentieren.

Apple-Wissenschaftler haben zudem jüngst in einer Studie erfasst, dass sich das integrierte Mikrofon der In-Ears zur Atemfrequenzmessung einsetzen lässt. Darauf basierend könne man die kardiorespiratorische Fitness über einen längeren Zeitraum erfassen oder etwa den Verlauf einer Atemwegsinfektion verfolgen, hieß es. Bislang konzentriert sich der Konzern bei Fitness- und Gesundheitssensoren auf die Erfassung am Handgelenk mit der Apple Watch, einzelne Daten steuert auch das iPhone bei.

AirPods Pro 2 werden im Herbst erwartet, möglicherweise parallel zur Einführung des iPhone 14. Mindestens ein neuer Sensor dürfte in der nächsten Generation der In-Ears mit aktiver Geräuschunterdrückung zum Einsatz kommen: Wie schon bei den AirPods 3 könnte Apple künftig per Sensor den Hautkontakt erfassen, um so ein ungewolltes Fortsetzen der Audiowiedergabe zu vermeiden.

Spekulationen über ein neues Design ohne Stiel haben sich bislang nicht konkretisiert, möglicherweise bleibt es bei der gehabten Form. Apple könnte die Audioqualität weiter in den Vordergrund stellen, auch der Einsatz eines neuen Bluetooth-Codecs LC3 ist im Gespräch – sowie Support für Losless-Audio. Das Akkukästchen wird Berichten zufolge künftig in der Lage sein, auch selbst – ohne eingesetzte AirPods – einen Ton abzuspielen, um es wiederfinden zu können. Ein Umstieg von Lightning auf USB-C erfolge vorerst noch nicht.

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(lbe)