Akkus, Chips, Medizin: Biden prüft Versorgungssicherheit

US-Präsident Joe Biden bestellt eine Untersuchung der Risiken bei Lieferketten in wichtigen Bereichen: Energie, IKT, Lebensmittel, Medizinartikel, Waffen.

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Joe Biden mit einem Manuskript im Rosengarten des Weißen Hauses

Joe Biden durchmisst den Rosengarten des Weißen Hauses.

(Bild: Adam Schultz/Weißes Haus)

Von
  • Daniel AJ Sokolov

"Die Vereinigten Staaten brauchen robuste, vielfältige und sichere Lieferketten, um unseren wirtschaftlichen Wohlstand und die Nationale Sicherheit sicherzustellen", schreibt US-Präsident Joe Biden in seinem jüngsten Erlass. Darin bestellt er Studien über Risiken der Versorgungssicherheit. Als besonders dringend hat er vier Bereiche ausgemacht: Computerchips, seltene Erden, Medikamente und deren Zutaten sowie fortgeschrittene Akkus wie sie unter anderem für Elektroautos gebraucht werden.

Darüber hinaus sollen in sechs Wirtschaftsbereichen die langfristige Situation beleuchtet werden: Waffenindustrie, Medizinartikelproduktion, Herstellung von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT), von Ausrüstung der Energie-Branche, von Dingen für den Verkehrssektor, sowie die Versorgung mit Produktionsmitteln für den Agrar- und Lebensmittelsektor.

Rede Joe Bidens

US-Präsident Joe Bidens Rede vom 24. Februar 2020 anlässlich der Unterzeichnung der "Executive Order on America’s Supply Chains"

In einhundert Tagen sollen die Ergebnisse vorliegen, wünscht Biden – doch entdeckte Mängel sollen sogleich angegangen werden. "Wir werden nicht auf das komplette Ergebnis warten bevor wir damit beginnen, Lücken zu schließen", sagte Biden in einer kurzen Rede anlässlich der Unterzeichnung seiner Executive Order on America’s Supply Chains.

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(ds)