Aldi-Hardware: Neue Desktop-PCs, Notebooks, Tablets und 4K-TV

Aldi Nord folgt auf Aldi Süd und bietet ab Anfang Juli unter anderem einen 65-Zoll-Fernseher mit Ultra-HD-Auflösung für 550 Euro an.

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(Bild: Aldi / Medion)

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Je zwei Notebooks und Tablets, ein Desktop-PC und ein Fernseher von Medion sind ab dem 2. Juli 2020 bei Aldi Nord erhältlich. Die Discounterkette orientiert sich dabei am jüngsten Angebot der Aldi-Süd-Schwester, welche die meisten Geräte seit Mitte Juni verkauft. Ausschließlich die beiden Tablets wird Aldi Nord in seinen Filialen verkaufen.

Der 65-Zoll-Fernseher X15515 etwa kommt auf eine Diagonale von 1,64 Metern, stellt 3840 × 2160 Pixel (Ultra HD) dar und kann HDR10- beziehungsweise Dolby-Vision-Inhalte wiedergeben. Mit einer Maximalhelligkeit von 350 cd/m² sollten Nutzer in Sachen HDR allerdings nicht zu viel von dem Smart-TV erwarten. Aldi Nord verkauft ihn ab dem 2. Juli online für 550 Euro.

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Für 800 Euro verkauft Aldi Nord das 17,3 Zoll große Notebook Akoya S17403. Das IPS-Display löst mit Full HD auf (1920 × 1080 Pixel). Im Aluminiumgehäuse werkelt Intels Vierkern-Prozessor Core i7-10510U (1,8-4,9 GHz, „Comet Lake-U“) zusammen mit 8 GByte DDR4-RAM. Medion verbaut ein einzelnes DDR4-2666-Modul – Nutzer können einen zweiten SO-DIMM nachrüsten, müssen dafür aber das Gehäuse öffnen. Windows 10 Home ist auf einer 512 GByte großen PCI-Express-SSD vorinstalliert. Intels WLAN-Kärtchen AX201 funkt im Wi-Fi-6-Netz (WLAN 802.11ax) und beherrscht Bluetooth 5.1.

Medion Akoya S17403 und Akoya E14302 (12 Bilder)

Akoya E14302
(Bild: Aldi / Medion)

Das Akoya E14302 für 400 Euro misst 14 Zoll, setzt ebenfalls auf ein IPS-Display mit 1920 × 1080 Pixeln und nutzt ein Aluminiumgehäuse. AMDs Vierkern-Prozessor Ryzen 5 3500U (acht Threads, max. 3,5 GHz) stehen 8 GByte DDR4-2400-RAM im Dual-Channel zur Seite. Windows 10 Home im S-Modus ist auf einer 256 GByte großen SATA-6G-SSD vorinstalliert.

Der Akoya P66088 kommt mit Medions Standard-PC-Gehäuse daher.

(Bild: Aldi / Medion)

Der Mittelklasse-PC Akoya P66088 vereint Intels Sechskern-Prozessor Core i5-9400F mit Nvidias GeForce GTX 1660 SUPER, eignet sich also auch zum Spielen. Medion verbaut 8 GByte DDR4-2666-RAM – wie bei anderen Desktop-PCs des Herstellers in Form eines einzelnen Moduls, sodass sich das Nachrüsten weiterer 8 GByte anbietet. Windows 10 Home ist auf einer 512 GByte großen PCI-Express-SSD vorinstalliert.

Die Hardware sitzt im typischen Medion-Gehäuse mit zweimal USB 3.2 Gen 1 Typ A (5 GBit/s) und Hot-Swap-Wechselrahmen in der Front, der auf Wunsch eine zusätzliche 3,5-Zoll-HDD aufnimmt. Das Netzteil weist eine Ausgangsleistung von 450 Watt auf, könnte also auch stärkere Grafikkarten mit Strom versorgen. An der Rückseite bietet der Akoya P66088 je zweimal USB 3.2 Gen 2 (10 GBit/s), USB 3.2 Gen 1 (5 GBit/s) und USB 2.0 – einer der 10-GBit/s-Anschlüsse nutzt einen Typ-C-Port. Zudem sind Gigabit-Ethernet, Audioklinken, HDMI und DisplayPort vorhanden. Intels WLAN-Karte AX200 funkt im Wi-Fi-6-Netz (802.11ax) und beherrscht Bluetooth 5.1.

Als Einsteigergeräte verkauft Aldi Nord die beiden Tablets Lifetab P10710 (200 Euro) und Lifetab E10430 (170 Euro). Ersteres stellt das deutlich bessere Modell dar: Das 10 Zoll große IPS-Display zeigt 1920 × 1200 Pixel im 16:10-Format und kommt mit Qualcomms Snapdragon 439 daher. Der Mobilprozessor nutzt acht Cortex-A53-CPU-Kerne, hat ein LTE-Modem integriert und greift auf 3 GByte RAM zurück. Die 64 GByte eMMC-Speicher lassen sich per Micro-SD-Karte um 128 GByte erweitern. Medion installiert das aktuelle Android 10 vor.

Das Lifetab E01430 stellt 1280 × 800 Pixel auf 10,1 Zoll dar. Zum Einsatz kommen MediaTeks Einsteigerprozessor MT8167 mit vier Cortex-A35-Rechenkernen, 3 GByte RAM und 64 GByte eMMC-Speicher. Per Micro-SD-Kartenleser lässt sich der Speicherplatz um bis zu 128 GByte erweitern. Auch hier ist Android 10 vorinstalliert.

[Update, 23.6.20, 9:00 Uhr:] Der Ryzen 5 3500U hat vier CPU-Kerne, nicht zwei.

Medion Lifetab P10710 und Lifetab E10430 (11 Bilder)

Lifetab E10430 (Bild: Aldi / Medion)

(mma)