Aldi-Notebooks: Drei Office-Geräte für 500 bis 900 Euro

Drei neue Aldi-Notebooks eignen sich mit SSDs und 10-Nanometer-Prozessoren von Intel für Büroaufgaben. Es gibt sie mit Displays in 15,7, 16,1 und 17,3 Zoll.

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(Bild: Medion)

Von
  • Mark Mantel

Aldi Nord und Aldi Süd nehmen am 26. August 2021 drei Notebooks des Herstellers Medion ins Programm auf, die sich bei der Größe der Bildschirme und der verbauten Hardware unterscheiden, aber alle drei primär für Büroaufgaben gedacht sind. Zum Einsatz kommen 10-Nanometer-Prozessoren von Intel, ohne zusätzlichen Grafikchip.

Das kleinste 15,6-Zoll-Modell Akoya E15408 für 500 Euro verwendet Intels Vierkern-CPU Core i5-1035G4 aus der vergangenen Prozessorfamilie Ice Lake-U, kombiniert mit 8 GByte DDR4-2666-RAM im Dual-Channel (fest verlötet, nicht erweiterbar) und einer 256 GByte großen SATA-6G-SSD samt vorinstalliertem Windows 10 Home im S-Modus. Damit kann man standardmäßig nur Apps aus dem Windows-Store installieren, das Betriebssystem lässt sich aber zu einem normalen Windows 10 Home freischalten. Zum Nachrüsten einer zweiten SSD ist ein M.2-Steckplatz mit PCI-Express-3.0-Anbindung frei.

Der IPS-Bildschirm stellt 1920 × 1080 Pixel (Full HD) dar, leuchtet mit bis zu 250 cd/m² und deckt den NTSC-Farbraum zu 45 Prozent ab. Als Anschlüsse steht unter anderem einmal USB 3.2 Gen 1 (5 GBit/s, früher USB 3.0 genannt) als Typ-C-Port mit DisplayPort- und Ladefunktion bereit. Ein HDMI-1.4-Ausgang reicht für den Anschluss eines Full-HD-Monitors mit 60 Hertz aus.

Notebook E15408 E16402 S17405 
Display IPS IPS IPS
Diagonale 15,3 Zoll 16,1 Zoll 17,3 Zoll
Auflösung 1920 × 1080 Pixel 1920 × 1080 Pixel 1920 × 1080 Pixel
Helligkeit, Farbraum 250 cd/m², 45 % NTSC 300 cd/m², 100 % sRGB 300 cd/m², 100 % sRGB
Prozessor Core i5-1035G4 Core i3-1115G4 Core i7-1165G7
Kerne / Threads (Takt) 4 / 8 (1,1-3,7 GHz) 2 / 4 (1,7-4,1 GHz) 4 / 8 (2,8-4,7 GHz)
RAM 8 GByte DDR4-2666 8 GByte DDR4-3200 16 GByte DDR4-3200
Speicherform Dual-Channel, verlötet Dual-Channel, verlötet Dual-Channel, gesteckt
SSD 256 GByte, SATA 6G 512 GByte PCIe 1 TByte PCIe
Preis 500 Euro 550 Euro 900 Euro

Der 16,1-Zöller Akoya E16402 ist moderner ausgestattet, verwendet allerdings nur einen Zweikern-Prozessor in Form von Intels Core i3-1115G4 aus der Tiger-Lake-U-Baureihe. Dafür gibt es eine mit 512 GByte doppelt so große SSD wie beim Akoya E15408, die mit PCIe-Anbindung zudem schneller ist. Ebenfalls flotter sind die 8 GByte DDR4-3200-RAM (Dual-Channel, verlötet, nicht erweiterbar) und Wi-Fi 6 statt Wi-Fi 5. Auch hier installiert Medion Windows 10 Home im S-Modus vor.

Das IPS-Display zeigt 1920 × 1080 Pixel (Full HD) an, leuchtet mit 300 cd/m² aber etwas heller und deckt den sRGB-Farbraum vollständig ab. USB 3.2 Gen 1 (5 GBit/s) als Typ-C-Port mit DisplayPort- und Ladefunktion und HDMI 1.4 gibt es auch beim Akoya E16402. Mit 1,95 kg wiegt es rund 200 Gramm mehr als das Akoya E15408.

Akoya-Notebooks E15408, E16402 und S17405 bei Aldi (24 Bilder)

Akoya E15408
(Bild: Medion)

Im teuersten Notebook Akoya S17405 sitzt der Core i7-1165G7 als einer der schnellsten Tiger-Lake-U-Prozessoren. Zudem gibt es Upgrades beim RAM (16 GByte DDR4-3200 im Dual-Channel, zwei SO-DIMMs, austauschbar), der 1 TByte großen PCIe-SSD und dem HDMI-2.0-Anschluss. Windows 10 Home ist in der Standardversion vorinstalliert.

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Das Display, ebenfalls mit IPS-Technik, misst 17,3 Zoll, stellt aber ebenfalls 1920 × 1080 Bildpunkte dar. Wie beim Akoya E16402 erreicht die Hintergrundbeleuchtung 300 cd/m², der sRGB-Farbraum wird vollständig abdeckt. Das Gerät wiegt etwa 2,2 kg. Kostenpunkt: 900 Euro.

Aldi Nord und Aldi Süd verkaufen alle Notebooks ab dem 26. August über ihre Online-Shops. Das Akoya E16402 kommt außerdem in die Filialen. Bei Alternativen in der Klasse bis 600 Euro sollten insbesondere die Displays beachtet werden – viele Modelle verwenden lichtschwache Bildschirme, teilweise noch mit TN-Technik.

(mma)