Alienware AW3423DWF: QD-OLED-Monitor ohne G-Sync-Modul 200 US-Dollar günstiger

Das QD-OLED-Display AW3423DW kommt in einer Variante ohne G-Sync-Modul. Die F-Version unterstützt AMDs Freesync und kostet 15 Prozent weniger.

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(Bild: Alienware)

Von
  • Mark Mantel

Die Dell-Tochter Alienware hat den PC-Monitor AW3423DWF als Schwesterversion des AW3423DW angekündigt. Beide Modelle nutzen die gleiche technische Basis in Form eines 34 Zoll großen QD-OLED-Panels von Samsung im 21:9-Format mit 3440 × 1440 Pixeln und einer 1800R-Krümmung.

Der neue AW3423DWF ersetzt das bisherige G-Sync-Ultimate-Modul von Nvidia jedoch durch klassische Monitorelektronik ohne weitere Benennung. Der Preis sinkt dafür von 1300 auf 1100 US-Dollar. Wahrscheinlich hat der AW3423DWF somit auch keine Lüfter mehr.

Für Interessierte ändert sich dadurch nur wenig: Die Elektronik des AW3423DWF unterstützt Adaptive-Sync für dynamische Bildwiederholraten und ist von AMD mit Freesync Premium Pro zertifiziert. Auch Nvidias GeForce-Grafikkarten können mit Adaptive-Sync umgehen – der Alienware-Monitor ist lediglich nicht G-Sync Compatible zertifiziert.

Die maximale Bildwiederholrate sinkt derweil von 175 auf 165 Hertz, wenn man das Panel über DisplayPort 1.4 und mit einem Farbumfang von 8 Bit pro Kanal betreibt. Bei 10 Bit sind bei beiden Modellen maximal 144 Hertz drin, mit HDMI 2.0 aufgrund der niedrigeren Übertragungsrate 100 Hertz.

Die Anschlüsse unterscheiden sich marginal: Der neue AW3423DWF hat zweimal DisplayPort 1.4 und einen HDMI 2.0, der bisherige AW3423DW einmal DisplayPort 1.4 und zweimal HDMI 2.0. HDMI 2.1 unterstützt auch der AW3423DWF nicht. Äußerlich unterscheidet sich der Neuling lediglich durch eine dunkelgraue statt weiße Rückseite.

Die typische Helligkeit ist mit 250 cd/m² unverändert, ebenso der Spitzenwert von 1000 cd/m² bei der Darstellung von HDR-Inhalten. Den DCI-P3-Farbraum denkt auch der AW3423DWF nahezu vollständig ab

Alienware AW3423DWF (11 Bilder)

(Bild: Alienware)

Optische Unterschiede sind beim QD-OLED-Panel nicht zu erwarten. Schon der AW3423DW überzeugte in Sachen Kontrast und Farbdarstellung. Allerdings zeigt das Panel technisch bedingt Farbsäume an allen kontraststarken Kanten – wie stark man das wahrnimmt, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch.

Im Laufe des Herbstes will Alienware mit der Auslieferung des AW3423DWF in den ersten Ländern beginnen. Ein Euro-Preis steht noch nicht fest. Den bisherigen AW3423DW mit G-Sync-Modul verkauft Dell im eigenen Store trotz des schwachen Währungskurses weiterhin für 1300 Euro – wenn auch mit langen Lieferzeiten. Die 1100 US-Dollar des AW3423DWF entsprechen aktuell aber schon fast 1360 Euro inklusive Mehrwertsteuer (in US-Preisen nicht enthalten). Abzuwarten bleibt, inwieweit Alienware die beiden Monitore in Deutschland voneinander abgrenzt.

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