Amazon: Cloud-Linux AL2022 veröffentlicht, zweijährliche Releases versprochen

AWS hat zum Preview-Start seiner Cloud-Linux-Distribution Amazon Linux 2022 angekündigt, künftig regelmäßiger Updates zu liefern.

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Pinguine, Linux
Von
  • Jonas Volkert

AWS hat eine neue Preview-Version seiner Cloud-Linux-Distribution Amazon Linux veröffentlicht. Sie trägt den Namen AL2022 (Amazon Linux 2022) und basiert zu großen Teilen auf dem Fedora-Upstream. Künftig wolle man zudem regelmäßiger Updates liefern und fortan alle zwei Jahre neue Versionen des Cloud-Betriebssystems veröffentlichen, versprach AWS weiter.

Das neue AL2022 implementiert jetzt unter anderem die Sicherheitsarchitektur SELinux und hat das Kernel-Security-Modul auch ab Werk aktiviert. Die veröffentlichte Preview von AL2022 setzt derzeit noch auf den Fedora34-Upstream, die finale Version soll aber auf dem kürzlich erschienenen Fedora35 aufbauen. Die vollständigen Release-Notes finden sich auf Github.

2010 brachte Amazon erstmals eine eigene AWS-Distribution heraus: Amazon Linux 1 (AL1). Der Nachfolger Amazon Linux (AL2) folgte erst 2017. Zum Release von Amazon Linux 2022 verspricht AWS, nun im Zweijahresrhythmus neue Versionen zu präsentieren. Kleinere Updates (Minor Releases) sollen quartalsweise erscheinen. Dennoch garantiere man für die einzelnen Distributionen fünf Jahre lang Support, heißt es im Blogpost zur Preview weiter.

Die Preview-Version von AL2022 ist ab sofort in allen AWS-Regionen ohne zusätzliche Lizenzkosten verfügbar und kann von Kunden über die AWS Management Console, das AWS Command Line Interface, AWS Tools für Windows PowerShell, RunInstances oder über eine CloudFormation-Vorlage gestartet werden. Während der nun gestarteten Preview-Phase ruft AWS seine Kunden dazu auf, über Github Feedback zu gewünschten Änderungen oder zusätzlichen Features einzureichen, die ins finale Release einfließen sollen.

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(jvo)