Angeblich größeres MacBook Air mit 15,5-Zoll-Display ab Frühjahr

Schon länger gibt es Gerüchte, die besagen, dass Apple ein größeres MacBook Air plant. Ein Analyst will angeblich wissen, wann es erscheint.

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MacBook Pro auf einem Schreibtisch mit aufgeklapptem Display

(Bild: WeDesing / Shutterstock.com)

Nach dem vergleichsweise ruhigen Hardware-Spätherbst bei Apple richtet sich der Blick der Gerüchteküche zusehends auf das Frühjahr 2023. Jetzt hat ein Display-Analyst Mutmaßungen neue Nahrung gegeben, dass Apple ein größeres MacBook Air plant. Dies soll angeblich ein Display mit einer Bildschirmdiagonale von 15,5 Zoll haben.

Ross Young ist schon mehrfach mit Vorhersagen zu neuen Apple-Produkten in Erscheinung getreten. Aufgrund seiner 25-jährigen Erfahrung in der Display-Industrie verfügt er nach eigenen Angaben über viele Kontakte zu Zulieferern Apples. Von dort will er erfahren haben, dass im ersten Quartal 2023 mit der Herstellung eines Panels für ein größeres MacBook Air begonnen werden soll, das noch im Frühjahr erhältlich sein könnte.

Über eine solche größere Variante hatte im Sommer bereits Bloomberg-Journalist Mark Gurman berichtet. Früher gab es vom MacBook Air zusätzlich zum 13-Zoll-Gerät noch eine kleinere Variante mit 11-Zoll-Bildschirm. Eine 15 Zoll große Option gab es bislang nicht. Gurman zufolge hätte das große Gerät eigentlich zuerst erscheinen sollen, wurde aber zugunsten der bekannten Größe des Bestsellers zurückgestellt.

In den vergangenen Wochen verzeichneten verschiedene Dienste wie Geekbench und Steam einen bisher unbekannten Model Identifier eines Macs mit der Bezeichnung Mac14,6. Hierbei wurde bislang vermutet, dass es sich um ein neues MacBook Pro im 14- oder 16-Zoll-Format handeln könnte, das ebenfalls für das Frühjahr erwartet wird. Was nicht dazu passt, ist, dass das bereits erschienene 13 Zoll große MacBook Pro mit M2 intern mit Mac14,7 bezeichnet wird. Der bisherigen Logik zufolge müsste ein danach veröffentlichtes MacBook Pro eine höhere Modellidentifikationsnummer haben. Wenn aber ein größeres MacBook Air dahintersteckt, könnten dies und die angebliche Zurückstellung eine Erklärung dafür sein, dass ein neues Modell eine scheinbar in der Vergangenheit liegende interne Nummer hat.

Das kommende Jahr dürfte in jedem Fall zum sprichwörtlichen Lackmustest für allerhand Spekulationen rund um Apples Produkte werden. Denn es gibt auch Gerüchte, dass Apple wieder ein 12-Zoll-MacBook herstellen möchte. Ein iPad Pro im 14,1-Zoll-Format steht ebenfalls auf dem Wettschein der Analysten und das lange spekulierte Mixed-Reality-Headset, von dem es zuletzt hieß, dass es erst im zweiten Halbjahr kommen soll.

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(mki)