Apple 2023: Kein neuer HomePod mini – und ein lahmes iPad-Jahr

Einem Bericht zufolge müssen Nutzer auf eine zweite Generation des kleinen Siri-Speakers noch länger warten. Beim iPad wird's 2023 auch nicht sehr spannend.

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HomePod mini und iPad

HomePod mini und iPad.

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Wer sich Hoffnung auf einen neuen HomePod mini der zweiten Generation oder neue, spannende iPads im Jahr 2023 machte, wird womöglich enttäuscht. Davon geht zumindest der bekannte Bloomberg-Journalist Mark Gurman in seinem jüngsten Newsletter vom Wochenende aus. Den Angaben zufolge wird Apple beide Produktreihen wenig bis gar nicht mit Neuerungen versorgen.

Der HomePod mini, den es im freien Handel für unter 100 Euro gibt, setzt langsam Staub an. Er kam im Herbst 2020 auf den Markt und wurde ein Jahr später mit weiteren Farben versehen (neben Spacegrau und Weiß auch Gelb, Blau und Orange). Gurman glaubt nun allerdings nicht, dass Apple derzeit "aktiv" an einem Nachfolger arbeitet. So kommt der frisch vorgestellte HomePod 2 nicht mit großen neuen Funktionen im Vergleich zum mini – bis auf die Lautsprecher an sich. HomePod 2 und HomePod mini ziehen damit quasi gleich, enthalten beide einen U1-Ultra-Wideband-Chip, Thread-Unterstützung und einen S-Chip aus der Apple Watch samt Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor. "Es gibt also keinen offensichtlichen Grund für ein Update."

Natürlich wäre es "nett", so der häufig treffsichere Journalist, dass Apple weitere Farben, günstigere Preise und einen besseren Sound samt besseren Mikrofonen für den mini liefere. "Aber die wirklichen Verbesserungen müssen wahrscheinlich am Backend vorgenommen werden – bei Siri und der App-Integration." Wahrscheinlicher ist es da schon, dass Apple an einem iPad-artigen Home-Controller für HomeKit arbeitet, mit dem auch Lautsprecher gesteuert werden können.

Apropos iPad: Auch hier zeigt Gurman ein Stoppschild. Seiner Ansicht nach wird 2023 für die Apple-Tablets "ein unglaublich leichtes Jahr" – leicht nicht im Hinblick auf Gewicht der Tablets, sondern an Produktneuheiten. Weder das Einsteigermodell noch iPad mini oder Air sollen "große Updates" erhalten. Das heißt nicht, dass die Modelle gänzlich ohne Aktualisierung bleiben, doch Apple dürfte dann vor allem das Innenleben verbessern, wie schon beim eher langweiligen iPad Pro 2022 geschehen.

Beim Pro selbst erwartet Gurman erst im Frühjahr 2024 ein neues Modell. Dieses soll dann aber wirklich interessant werden – mit einem neuen Design samt OLED-Display. An letzterem werkelt Apple schon eine ganze Weile lang, die Technik könnte auch ihren Weg in den Mac finden. Aktuell setzt Apple OLED-Displays nur in iPhone und Apple Watch ein. Fazit: Apple scheint 2023 alles eher langsamer angehen zu lassen – mit Ausnahme einer ganz neuen Produktkategorie, dem neuen Mixed-Reality-Headset, das nun endlich kommen dürfte.

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(bsc)