Apple Music Classical: Wieder neue Hinweise, aber unklarer Starttermin

Eigentlich wollte Apple schon 2022 eine vernünftige Klassik-App für Apple-Music-Kunden präsentieren. Noch ist sie nicht da, aber es gibt frische Spuren.

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(Bild: Ivan_Shenets/Shutterstock.com)

Von
  • Ben Schwan

Eine der Ankündigung Apples, die das Unternehmen immer noch nicht umgesetzt hat, stammt aus dem Inhaltebereich: Bis spätestens Ende 2022 sollte eigentlich Apple Music Classical als eigene App für Freunde klassischer Musik aller Bereiche erscheinen. Sie ist eine Erweiterung des von Apple im Jahr 2021 übernommenen Dienstes Primephonic und soll die Nutzung dieses Genres bei dem Streamingdienst signifikant verbessern – inklusive überarbeiteter Suche und Kuratierung.

Doch seit der ersten Ankündigung von Apple Music Classical im August 2021 schweigt der iPhone-Produzent beharrlich, wann es endlich losgeht. Nur ab und zu gibt es indirekte Hinweise, das sich in Apples Backend etwas tut. Nun sind erneut Spuren aufgetaucht: In der jüngsten Version von iOS stecken direkte Informationen zu Apple Music Classical.

Das Update 16.3 war am Montag fürs iPhone erschienen. Schon in der Beta wurde darin Apple Music Classical erwähnt, wie Spürnasen auf Twitter entdeckt haben – zunächst mit einem Platzhalter ("Ein Shortcut zu Apple Classical"), inzwischen mit dem vollständigen Namen. So gibt es Strings in der offiziellen Music-App, die auf das Öffnen der (noch nicht verfügbaren) Anwendung des Klassikdienstes hinweisen: "Open in Apple Music Classical" heißt der noch nicht zu erreichende Menüpunkt.

Weitere Strings mit dem Begriff gibt es in verschiedenen Erläuterungsbildschirmen der App. Hier wird es einen Hinweis geben, dass man einen Künstler auch "in der App, die für klassische Musik gemacht ist", finden könne. Damit zeigt sich, dass Apple weiterhin an Apple Music Classical zu arbeiten scheint und die notwendigen Vorbereitungen trifft – wenn auch mit ungewissem Ausgang.

Wie erwähnt äußert sich Apple zu Apple Music Classical öffentlich nicht. Ein möglicher Einführungstermin steht allerdings nun kurz bevor: Am 3. Februar wird der HomePod der zweiten Generation offiziell eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt könnte das Unternehmen auch seinen Klassikdienst starten, da die Siri-Speaker – mit ihrem voluminöserem Klang als der HomePod mini – sich adäquat für das Genre eignen.

Apple plant laut bisherigen Informationen nicht, Apple Music Classical als Add-on zu verkaufen. Stattdessen soll es Teil des 11 Euro teuren regulären Apple-Music-Abos sein. Der Apple-Music-Account kann in Apple Music Classical also ganz normal weiter verwendet werden. Ob es auch eine Mac- und PC-Version der Anwendung gibt, ist unklar – sinnvoll wäre es jedoch.

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(bsc)