Apple Watch Pro: Was Apple angeblich beim neuen Modell im Herbst plant

Die Vorhersagen der Gerüchteküche für eine teurere, robustere Apple Watch konkretisieren sich. Ein besserer Low Power Mode soll auch noch nicht vom Tisch sein.

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Tim Cook mit der Apple Watch Series 7

(Bild: Apple)

Von
  • Malte Kirchner

Die angeblich für den Herbst geplante größere Apple Watch soll eine Art Pro-Version der digitalen Uhr sein. Laut dem Bloomberg-Journalisten Mark Gurman ist der Name zwar noch nicht durchgesickert. Interessierte Käufer sollten sich aber auf jeden Fall auf ein höheres Preisniveau einstellen, das an die Apple Watch Edition anknüpft.

Die neue, robustere Apple Watch soll über ein Display mit einer Diagonale von zwei Zoll verfügen, also größer sein als die 45mm-Variante der Uhr. Der Bildschirm soll außerdem bruchfester sein. Die Möglichkeiten, Lauf- und Schwimmtrainings zu tracken, sind laut Gurmans Bericht besser, die Batterie langlebiger und das Gehäuse robuster. Da Apple keine Kunststoff- oder Gummiummantelung plane, wird von Titan als Werkstoff ausgegangen, weil es mehr aushält als Stahl.

Mit der neuen Uhr wolle Apple Extremsportler als Käufer gewinnen und all jene, die bislang eine High-End-Uhr von Garmin für ihre Trainings bevorzugen. Aber auch alle, die einfach nur ein größeres Display, eine stärkere Batterie oder das robuste Äußere haben möchten, sollen sich durch die Uhr angesprochen fühlen.

Die bisherige Apple Watch Edition ist eine Kollektion, die in Größe und Ausstattung der Aluminium- und Stahl-Apple Watch entspricht. Der Unterschied ist das Titangehäuse. Die Preise beginnen bei 829 Euro. Da die vermutete Apple Watch Pro noch einiges mehr an Unterschieden mitbringt, dürften sich die Preise hierfür vermutlich im vierstelligen Bereich bewegen. Dies würde auch zur sonstigen Preispolitik Apples bei Produkten mit Pro-Bezeichnung passen. Es wäre auch nicht überraschend, wenn Apple die Edition-Kollektion vollständig ersetzt.

Für alle neuen Uhren im Gespräch ist unterdessen ein besserer Energiesparmodus. Das Update zum Low Power Mode hatte Gurman bereits im Frühjahr für watchOS 9 vorhergesagt. Auf der Entwicklerkonferenz WWDC war in den Neuvorstellungen dazu aber nichts zu sehen. Laut Gurman befinde sich die Funktion noch in Arbeit und er geht davon aus, dass sie Eingang in die finale Software im Herbst findet. Zum Vergleich nennt er den Lockdown-Modus beim iPhone, der auch erst mit der Entwickler-Beta 3 eingeführt und in einer separaten Pressemitteilung von Apple erläutert wurde.

Bislang besteht der Low Power Mode einfach nur daraus, dass bis auf die Uhrzeit sämtliche Funktionen heruntergefahren werden, um zumindest die Zeitanzeige bei niedrigem Akkustand noch möglichst lange zu erhalten. Künftig soll es möglich sein, dass bestimmte Apps und Systemfunktionen ebenfalls auf niedrigem Niveau weiterhin verfügbar sind. Welche genau, das ist bislang nicht bekannt. Es könnte laut Gurman auch sein, dass dieser neue Low Power Mode an die neue Hardware geknüpft ist. Neben der Apple Watch Pro erwartet er die Series 8 der Apple Watch und eine neue Apple Watch SE.

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(mki)