Apple lässt neue AirPods-Pro-Firmware testen

Entwickler dürfen neue Funktionen wie die neue Umgebungsgeräuschreduzierung oder Spatial Audio für FaceTime vorab ausprobieren.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 7 Beiträge
AirPods Pro

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Es ist recht ungewöhnlich, dass Apple für Hardware-nahe Software einen Betatest veranstaltet. Die Neuerungen bei den AirPods Pro im Zusammenhang mit iOS 15, iPadOS 15 und macOS 12 scheinen jedoch derart weitläufig zu sein, dass der Konzern dies für notwendig erachtet. Das ist umso erstaunlicher, als dass es bislang nicht einmal einen offiziellen Weg gibt, das sofortige Einspielen neuer Versionen der offiziellen Firmware von AirPods, AirPods Pro und AirPods Max zu erzwingen. Dies ist aber auch für Betatester nicht möglich.

Wie Entwickler berichten, können Mitglieder von Apples Developer Program nun die erste Betaversion der neuen AirPods-Pro-Firmware beziehen. Dies erfolgt über einen relativ komplexen Prozess. Auf der Download-Seite der Entwickler-Website (unter "More Downloads") gibt es ein Mobileconfig-Profil, das sich auf ein iPhone übertragen lässt. Das war es aber noch nicht: Das iPhone muss, nachdem die AirPods Pro gekoppelt wurden, danach mit einem Mac verbunden werden, auf dem die aktuelle Beta von Xcode 13 läuft. Dort müssen verschiedene Schalter, darunter derjenige zum Empfang automatischer Beta-Software für die AirPods Pro, aktiv sein.

Danach heißt es erst einmal warten: Bis zu 24 Stunden könne es dauern, bis die Aktualisierungen auf dem Gerät aufschlagen und auf die Stöpsel übertragen werden. Zudem gibt es danach kein Zurück: Das Einspielen von Benutzerversionen ist erst wieder vorgesehen, sobald die Finalvariante der neuen AirPods-Pro-Firmware vorliegt. Entsprechend sollte man sich überlegen, ob man an dem Betaprogramm wirklich teilnimmt.

Mehr von Mac & i Mehr von Mac & i

Die Beta schaltet verschiedene interessante Funktionen frei, die im Zusammenhang mit iOS 15 und macOS 12 ausprobiert werden können. Dazu gehört Spatial Audio in FaceTime (Positionierung des Benutzers im Raum) sowie eine neue Geräuschunterdrückung, die nur Umgebungsgeräusche blockt, aber nicht etwa Sprache. Ein einstellbarer Transparenzmodus sowie "Conversation Boost", mit dem Hörbehinderte Gespräche lauter wahrnehmen können, fehlen bislang – obwohl Apple sie angekündigt hatte.

(bsc)