Arduino Opta: Mini-SPS für den (IoT-)Schaltschrank

Das Steuerungsmodul mit dem STM32-Mikrocontroller des Arduino Portenta lässt sich an die Arduino Cloud anbinden oder per Sketch, FBD oder LD programmieren.

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Schaltschrankmodul Arduino Opta mit STM32-Mikrocontroller

Schaltschrankmodul Arduino Opta mit STM32-Mikrocontroller

(Bild: Arduino)

Von
  • Christof Windeck

Arduino S.r.l. bringt ein weiteres Gerät für industriellen und gewerblichen Einsatz auf den Markt: Der Arduino Opta lässt sich wie eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS/PLC) in Schaltschränke integrieren. Die Hardware-Basis des Opta ist vom Ardunio Portenta bekannt: der Mikrocontroller STMicroelectronics STM32H747XI mit zwei ARM-Kernen vom Typ Cortex-M7 und Cortex-M4.

Der Arduino Opta hat vier Relais-Schaltausgänge und passt auf die Hutschiene.

Der Opta lässt sich mit Arduino-Sketches programmieren, aber optional auch mit SPS-Werkzeugen wie Kontaktplan (Ladder Diagram, LD) oder Function Block Diagram (FBD, Funktionsplan). Außerdem lässt sich der Opta in die Arduino Cloud einbinden, um IoT-Projekte umzusetzen.

Der Arduino Opta wurde gemeinsam mit dem italienisch-deutschen Elektronikhersteller Finder (Finder-Relais) entwickelt und soll ab Dezember in drei Versionen erhältlich sein. Die Variante Opta Lite hat Ethernet sowie einen USB-C-Port zur Programmierung. Beim Opta RS485 gibt es zusätzlich eine serielle RS-485-Schnitttstelle. Der Opta WiFi schließlich bringt zudem noch WLAN und Bluetooth Low Energy (BLE) mit.

Alle Opta-Versionen haben acht konfigurierbare Eingänge für analoge (0 bis 10 Volt) oder digitale Signale sowie vier Relais-Schaltausgänge für 230 Volt mit 10 Ampere Belastbarkeit. Der Arduino Opta passt auf eine DIN-Hutschiene und braucht Versorgungsspannung von 12 bis 24 Volt. Preise nennt Arduino bisher nicht.

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(ciw)