Audio-Unternehmen: Sonos entlässt 12 Prozent der Belegschaft

Sonos wird wegen der Coronakrise 12 Prozent seiner Angestellten entlassen. Das Management verzichtet außerdem auf einen Teil seines Gehalts.

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Sonos hatte Google Anfang Januar verklagt.

(Bild: dpa, Christoph Dernbach/dpa)

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Das US-amerikanische Audio-Unternehmen Sonos zieht Schlüsse aus der Coronakrise: 12 Prozent der Belegschaft sollen entlassen werden, heißt es in einem bei der US-Börsenaufsichtsbehörde veröffentlichten Dokument. Die Entlassungen betreffen demnach Angestellte auf der ganzen Welt und sollen die Liquidität des Unternehmens in der Coronakrise und darüber hinaus sicherstellen.

Wie viele Angestellte Sonos nun genau verlassen sollen, geht aus dem Dokument nicht hervor. Das Unternehmen gibt auf seiner Webseite an, dass "mehr als 1450 Vollzeit-Beschäftigte" bei dem Unternehmen arbeiten. Die Mitarbeiter seien bereits informiert worden, schreibt Sonos in einem Statement an das Technikmagazin The Verge. Ihnen will Sonos demnach unter anderem mit Abfindungen und Karriere-Coaching unter die Arme greifen.

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Die Entlassungen und operativen Änderungen seien wichtig, um nach der Pandemie wieder durchstarten zu können, erklärte Sonos-Chef Patrick Spence in einem Statement. Spence selbst wird bis Ende des Jahres 20 Prozent weniger Gehalt verdienen, andere Sonos-Manager sollen ab Oktober wieder volles Gehalt beziehen.

(dahe)