Auflösungen für neue Mini-LED-MacBooks durchgesickert

Apple scheint die Pixeldichte bei 14- und 16-Zoll MBP auf 250 ppi erhöhen zu wollen, verrät die neue Beta von macOS Monterey.

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MacBook Air M1

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Mindestens zwei neue Macs soll es in diesem Jahr noch geben – davon geht zumindest die Gerüchteküche stark aus. Die MacBook-Pro-Geräte mit 14 und 16 Zoll großem Display könnten im kommenden Monat vorgestellt werden. Nun sind neue Hardware-Details zu der Hardware durchgesickert. Wie der Leak-Experte Steve Moser berichtet, findet sich in der jüngsten (siebten) Beta von macOS 12 alias Monterey ein Pärchen neuer Einträge zu Macs, die es so noch nicht gab. Die Infos passen zu den Spekulationen über die neuen M1X-Notebooks.

So werden in einer Konfigurationsdatei zwei native Retina-Auflösungen genannt: "3456 x 2234 Retina" und "3024 x 1964 Retina". Die aktuellen MacBook-Pro-Modelle mit Intel- beziehungsweise M1-Chip liegen hier ganz anders: Bei 3072 mal 1920 Bildpunkten (16 Zoll) sowie 2560 mal 1600 Bildpunkten (13 Zoll). Die Pixeldichte erreichte hier damit 226 bis 227 ppi.

Auf die neue Auflösung gerechnet würde sich die Pixeldichte erhöhen: Die neuen Modelle kämen auf 250 ppi in der schärfsten möglichen Einstellung. Die neuen Auflösungen erlauben offenbar auch, ein "echtes" Retina mit einer Pixelverdoppelung zu realisieren und kein Scaling durchführen zu müssen, wie dies etwa beim 16-Zoll-MacBook Pro mit Intel-Chip aktuell der Fall ist.

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Die neuen M1X-Macs sollen neben einem (weiter) beschleunigten SoC und womöglich mehr Grafikkernen erstmals Mini-LED-Backlights mitbringen, die ein besseres Bild samt tieferem Schwarz und höherer Ausleuchtung versprechen – die Technik steckt aktuell nur im Pro Display XDR sowie dem iPad Pro. Weiterhin bastelt Apple auch am Design und den verfügbaren Schnittstellen.

So kommen angeblich endlich wieder lange vermisste Ports – darunter HDMI und womöglich die Rückkehr des MagSafe-Netzteilanschlusses. Aktuell haben portable Macs nur bis zu vier USB-C-Ports mit Thunderbolt – das war's. Wie Apple MagSafe über USB-C realisieren wird, bleibt allerdings (noch) ein Rätsel, sollte der Konzern nicht wieder auf einen proprietären Anschluss setzen.

(bsc)