Aus TVnow wird RTL+: RTL bündelt Informations- und Entertainmentangebote

Aus RTLplus wird RTLup, aus TVnow RTL+. Alles klar? Es gibt aber noch weitere Änderungen, die RTL zur "führenden Entertainmentmarke" machen sollen.

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Der neue Digital Hub von RTL.

(Bild: RTL (Screenshot))

Von
  • Oliver Bünte

Das Kölner Medienunternehmen RTL vereint sein Informations- und Entertainmentangebote unter einer Marke mit einheitlichem Auftritt Marke und macht alle Angebote in einem digitalen Hub unter RTL.com erreichbar. Damit will RTL nach eigenen Angaben nichts weniger als "die führende Entertainmentmarke im deutschsprachigen Medienangebot" werden. Die neue Marke soll für "positive Unterhaltung und unabhängigen Journalismus" stehen, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

Bei dem Projekt "RTL United" kommt es zu verschiedenen Veränderungen, um das Fernsehangebot mit digitalen Angeboten stärker zu verzahnen als bisher. Zunächst werde RTLplus in RTLup umbenannt. Die PayTV-Sender RTL Crime, RTL Passion und RTL Living erhalten ein einheitliches Design inklusive neuem Logo. Zudem sollen auch die Radiosender von RTL dem neuen Markenauftritt angepasst werden.

Ab dem 3. November soll dann RTLs Streaming-Dienst TVNow in RTL+ umbenannt werden. Mit der Namensänderung werden schrittweise neuer Content und neue Features hinzugefügt, heißt es in einer Mitteilung von RTL. Welche das sind, verrät der Medienkonzern noch nicht. Fest steht, dass alle Medienangebote sowohl zur Unterhaltung als auch zur Information unter einem Digital Hub vereint werden, die über RTL.com abgerufen werden können. Darunter fällt auch das News-Angebot von RTL, das künftig RTL News heißt. Der Digital Hub ist ab sofort erreichbar.

Mit der Vereinheitlichung des Markenauftritts wird aus der Mediengruppe RTL Deutschland dann RTL Deutschland. Weitere RTL-Marken wie Vox, Ntv und Nitro bleiben eigenständig, heißt es.

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Um die Marke bekannt zu machen, will RTL eine Kampagne starten, die bis 2022 hinein laufen soll. Dafür investiert der Konzern eine zweistellige Millionensumme in Euro. Davon sollen dann alle Kanäle und Plattformen profitieren.

(olb)