Ausfall von Kartenzahlungen: Softwareupdate soll Probleme in Kürze beheben

Seit Dienstagabend funktionieren viele Zahlungsterminals des Typs Verifone H5000 nicht mehr. Das sagt der Hersteller zu den Problemen mit den Kartenzahlungen.

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(Bild: alice-photo / Shutterstock.com)

Von
  • Malte Kirchner

Ein Softwareupdate soll in Kürze die bundesweit aufgetretenen Probleme bei Kartenzahlungen beheben. Dies werde den betroffenen Kunden in Kürze bereitgestellt, sagte Michael Trinks, Country Manager des Herstellers Verifone, heise online am Donnerstag.

Auch am Donnerstag waren Zahlungen mit Kreditkarte und Girocard (ehemals EC-Karten) an den betroffenen Geräten weiterhin nicht möglich. Wegen des Feiertags fiel dies jedoch weniger ins Gewicht als in den Vortagen. Vermutlich wird auch am Freitag weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen sein.

Die bundesweite Störung sorgte seit Dienstagabend für viel Ärger bei Kunden. Betroffen war von den 970.000 Kartenzahlungsgeräten in Deutschland allerdings nur das Bezahlterminal vom Typ H5000. Und davon auch nur ein bestimmter Anteil, wie Verifone betont. Man arbeite mit höchster Priorität an der Behebung des Problems. Sobald das Update verfügbar sei, würden die Kunden und Partner informiert. "Wir bedauern aufrichtig alle Unannehmlichkeiten", so Verifone.

Dass das Problem so stark wahrgenommen wird, liegt vorwiegend daran, dass das Terminal laut des Bundesverbands deutscher Banken vor allem von "sehr relevanten" Händlern mit hoher Kundenfrequenz eingesetzt wird. Dazu zählen nach Angaben des WDR der Discounter Aldi Nord, die Drogerie-Kette Rossmann und Edeka.

Kunden konnten in den betroffenen Geschäften nur mit Bargeld zahlen. Angesichts des stark gestiegenen Anteils von Kartenzahlungen infolge der Coronapandemie sorgte das am Mittwoch an einigen Stellen für chaotische Zustände an Kassen.

Händlern wird geraten, die Geräte nicht neu zu starten und weiterhin an Strom und Netzwerk angeschlossen zu lassen. Nur so könne der Hersteller die Probleme lösen. Was genau zu der Störung geführt hat, teilte Verifone noch nicht mit.

(mki)