Außerirdische Raumschiffe im Besitz? Pentagon untersucht doch UFO-Sichtungen

Die US-Regierung lässt doch untersuchen, was es mit UFO-Sichtungen auf sich hat. Ergebnisse sollen öffentlich werden. Insider versprechen sich sensationelles.

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Ein UFO auf einem US-Militärvideo

(Bild: U.S. Department of Defense)

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Das US-Verteidigungsministerium lässt doch weiterhin Sichtungen unbekannter Flugobjekte (UFOs) analysieren und will die Ergebnisse zumindest teilweise sogar veröffentlichen – eventuell mit sensationellen Einblicken. Das zumindest legt die New York Times nahe, die sich des Themas bereits seit einer Weile angenommen hat. Aktuell berichtet die US-Zeitung nun unter Berufung auf mehrere namentlich genannte Quellen, dass in den USA nicht nur das Militär, sondern möglicherweise sogar Privatfirmen Zugriff auf außerirdische Gefährte haben. Im Geheimen sollen bereits Materialien untersucht worden seien, "die wir nicht selbst machen können".

Wie die Zeitung nun offenlegt, hat das Pentagon eine Arbeitsgruppe mit dem Namen "Unidentified Aerial Phenomenon Task Force" eingerichtet, die die Sammlung von und die Berichterstattung über UFO-Sichtungen standardisieren soll. Einige der dort gesammelten Erkenntnisse sollen demnach öffentlich gemacht werden. Personen, die mit den eingestellten Vorgängerprogrammen zu tun hatten, hoffen nun darauf, dass in diesem Rahmen auch Beweise für außerirdische Raumfahrzeuge gesucht werden, die die Erde besucht haben, schreibt die Zeitung. Den Verantwortlichen gehe es aber vor allem um Hinweise auf mögliche technologische Durchbrüche anderer irdischer Nationen.

UFO-Aufnahme aus dem Jahr 2004 (Quelle: U.S. Department of Defense)

Der wohl prominenteste Unterstützer derartiger Vorhaben zur UFO-Forschung in den USA ist der ehemalige Fraktionschef der Demokraten im US-Senat Harry Reid. Der New York Times versicherte der nun, dass er davon ausgeht, dass Abstürze ungeklärter Natur stattgefunden haben. Die Überreste sollten untersucht werden, fordert er.. Es gebe mehr oder weniger glaubhafte Berichte über solche Materialien, die im Besitz der Regierung und privater Unternehmen seien. Deutlicher wird der Astrophysiker Eric Davis, der als Berater für das US-Verteidigungsministerium gearbeitet hat. Er habe noch im März geheime Vorträge im Pentagon gehalten, in denen es um die Sicherstellung von "außerweltlichen Vehikeln" ging, "die nicht auf dieser Erde gemacht wurden". Von ihm stammt auch die Einschätzung, dass einige der analysierten Materialien nicht von Menschen gemacht werden können.

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Während die Faszination rund um UFOs seit Jahrzehnten anhält, gibt es dafür in den USA in jüngster Zeit vermehrt neue Aufmerksamkeit. Die sicher spektakulärste Folge war die Veröffentlichung von drei Videos der US-Marine, die unidentifizierte Flugobjekte zeigen. Das US-Verteidigungsministerium hatte ihre Echtheit bestätigt und damit die alten Spekulationen wieder angeheizt. Die in den Filmen zu erkennen Phänomene sind auch jetzt noch nicht geklärt. Die Einrichtung der neuen Task Force nährt nun die Hoffnung, dass in naher Zukunft weitere Materialien öffentlich werden und erklären, was es mit den Äußerungen Davis' über "außerirdische Vehikel" auf sich hat.

(Quelle: U.S. Department of Defense)
(Quelle: U.S. Department of Defense)

[Update 27. Juli 2020 – 09:15 Uhr] Die New York Times hat den angepeilten Veröffentlichungszeitraum berichtigt, das wurde korrigiert.

(mho)