BMW Plug-in-Hybride: Rückruf wegen Brandgefahr

In einigen BMW-Modellen mit Plug-in-Hybrid droht ein Kurzschluss, der zu einem Brand führen kann. Nun ruft BMW die entsprechenden Modelle in die Werkstätten.

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Alle aktuellen, elektrifizierte Modelle von BMW

(Bild: BMW)

Von
  • Martin Franz

Durch Verunreinigungen der Batteriezellen kann es beim Aufladen in aktuellen Plug-in-Hybriden von BMW zu einem Kurzschluss kommen, der zu einem Brand führen kann. Die Kunden werden derzeit informiert, die Batterie nicht über 30 Prozent SoC zu laden. Betroffen von der aktuellen Rückrufaktion sind Fahrzeuge, die zwischen dem 20. Januar und dem 18. September 2020 gebaut wurden. Konkret geht es um die Modelle:

Etwa 1800 von rund 5400 Fahrzeugen sind schon ausgeliefert worden, der Rest steht derzeit noch bei den Händlern. Für sie gibt es aktuell einen Auslieferungsstopp. Allerdings will BMW das Problem recht schnell beseitigen. Bis Ende Oktober sei eine Umsetzung der für eine uneingeschränkte Nutzung der Autos im E-Modus notwendigen Maßnahmen anvisiert, zitiert kfz-Betrieb eine BMW-Sprecherin. Damit wäre BMW sehr viel schneller als Ford. Dort kann der Kuga PHEV derzeit wegen eines ganz ähnlichen Problems nicht ausgeliefert werden – und eine Lösung ist nicht in Sicht.

Dieser Beitrag wurde korrigiert. Ursprünglich hieß es, dass BMW den im August gestarteten Rückruf ausweiten würde. Dieser behandelt jedoch ein anderes Problem.

(mfz)