"Battlefield 5"-Demo auf Intel Tiger Lake: 30 fps mit Xe-Grafikeinheit

Ein Intel-Mitarbeiter zeigt eine Spielszene aus dem Ego-Shooter auf einem Notebook-Prototyp, die wesentlich besser läuft als mit bisherigen Intel-GPUs.

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(Bild: Intel)

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Intels Chief Performance Strategist Ryan Shrout hat ein kurzes Demo-Video geteilt, das eine Spielszene aus dem Ego-Shooter "Battlefield 5" enthält. Letztere läuft auf einem Notebook-Prototyp mit einem Mobilprozessor aus Intels kommender 10-Nanometer-Generation Tiger Lake-U (Core i-1100G).

Tiger Lake setzt auf überarbeitete „Willow Cove“-CPU-Kerne und Gen12-Grafik alias Xe. In "Battlefield 5" sorgt die Xe-GPU für eine passable Leistung: In der Singleplayer-Kriegsgeschichte "Tirailleur" rendert der Mobilprozessor durchgehend mindestens 30 Bilder pro Sekunde in Full HD (1920 × 1080 Pixel) mit hohen Grafikeinstellung und 55 Grad Sichtfeld beim Einsatz der Grafik-API DirectX 11. Bisherige Intel-GPUs unterschreiten die 30-fps-Marke selbst mit niedrigerer Grafikqualität deutlich.

Ein Vergleich mit AMDs Ryzen-4000-Mobilprozessoren (Renoir) ist dagegen aus mehreren Gründen schwierig. "Battlefield 5" lief in der Demo mit der Option "GPU Memory Restriction", die Grafikdetails dynamisch reduziert, um RAM zu sparen. Zudem sind die Speicherkonfiguration und die Thermal Design Power (TDP) nicht bekannt – der Tiger-Lake-Prozessor könnte beispielsweise mit 28 Watt laufen. Ein direkter Vergleich müsste mit möglichst ähnlichen Konfigurationen bei gleichwertiger Kühlung stattfinden.

Intel will die Mobilprozessoren aus der Serie Tiger Lake-U im Laufe dieses Sommers vorstellen, woraufhin Notebook-Hersteller ihre Geräte mit den CPUs auf den Markt bringen dürfen. Der Start soll besser verlaufen als bei der aktuellen Generation Ice Lake-U (Core i-1000G) – bis zum Jahresende erwartet Intel 50 verschiedene Designs mit Tiger Lake-U.

In einem Blog-Beitrag gab Intels Leiter der Client-Security-Sparte Tom Garrison derweil bekannt, dass Tiger Lake erstmals mit der Control-flow Enforcement Technology (CET) daherkommen. Diese soll durch das Überwachen des richtigen Programmablaufs Angriffe erschweren, erfordert jedoch Anpassungen auf Hardware-Ebene.

(mma)