Bioware: Casey Hudson und Mark Darrah verlassen das Entwicklerstudio

Mit Casey Hudson und Mark Darrah verlassen zwei langjährige Bioware-Mitarbeiter das Studio. Die Arbeit an "Mass Effect" und "Dragon Age" läuft weiter.

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(Bild: Bioware)

Von
  • Daniel Herbig

Casey Hudson und Mark Darrah werden das Entwicklerstudio Bioware verlassen. Das kündigte die Mutterfirma Electronic Arts in einem Blog-Beitrag an. Darrah und Hudson haben über 15 Jahre bei Bioware gearbeitet und führende Positionen bei der Spielentwicklung eingenommen. Beide gehören zu den bekanntesten Gesichtern des legendären Entwicklerstudios.

Casey Hudson arbeitete zuletzt drei Jahre als Geschäftsführer von Bioware. Vorher hatte er unter anderem die Entwicklung von "Star Wars: Knights of the Old Republic" und "Mass Effect" geleitet. Er habe sich zum Abschied von Bioware entschieden, um den Weg für neue Führungskräfte freizumachen, schreibt Hudson in einem eigenen Beitrag.

Mark Darrah arbeitete seit über 20 Jahren bei Bioware: Er hat schon an der Entwicklung von "Baldur's Gate" mitgewirkt und war anschließend Projektleiter für die Spiele der "Dragon Age"-Reihe. "Obwohl ich weiterhin Vertrauen in Biowares Qualitäten setze, habe ich mich dazu entschlossen, meinen Posten aufzugeben", schreibt Darrah.

Weder Darrah noch Hudson nennen die genauen Gründe für ihren Abschied. Auch die Zukunft der beiden Entwicklergrößen ist aktuell offen. "Ich weiß nicht, was für mich als nächstes kommt, aber ich freue mich darauf, es herauszufinden", schreibt Darrah.

Die beiden großen Bioware-Marken, für die Hudson und Darrah standen, werden aktiv fortgeführt: Erst kürzlich hat Bioware einen neuen Ableger der "Mass Effect"-Reihe angekündigt. Ein neuer Teil der "Dragon Age"-Reihe ist ebenfalls in Arbeit. Zu beiden Projekten gibt es derzeit aber kaum Informationen. Bioware ist als Entwicklerstudio legendär für seine Rollenspiele, war zuletzt wegen schwacher Titel wie "Anthem" und "Mass Effect: Andromeda" aber bei Presse und Spielern in die Kritik geraten. Berichte sprechen außerdem von massiven internen Problemen bei Bioware.

(dahe)