Bitkom: Deutsche Mobilfunkpreise liegen im Mittelfeld

Der Branchenverband Bitkom sieht die Mobilfunkpreise in Deutschland als "international konkurrenzfähig". Besonders teurer ist das mobile Surfen in der Schweiz.

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(Bild: Paosun Rt/Shutterstock.com)

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  • dpa

Bei den Mobilfunk-Preisen liegt Deutschland im internationalen Vergleich einer Studie zufolge im Mittelfeld. Wie eine am Mittwoch publizierte Untersuchung des IT-Branchenverbands Bitkom zeigt, sind Handyverträge in Spanien und Italien billiger zu haben, in den USA, der Schweiz und Finnland hingegen teurer.

Für die Bitkom-Studie dachte sich der Branchenverband insgesamt sechs Nutzungsprofile aus, darunter etwa Gelegenheitssurfer, Social-Media-User bis zu Streaming-Fans. In den USA, der Schweiz und in Finnland kommen alle diese Nutzungsprofile teurer davon. In anderen Ländern wie in den Niederlanden sind manche Profile günstiger, andere teurer unterwegs.

Mittelfeld mal sechs: Der Bitkom hat Mobilfunkpreise in Deutschland für sechs exemplarische Nutzungstypen analyisiert.

(Bild: Bitkom)

Untersucht wurden die Preise in Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz, Spanien und Vereinigtes Königreich sowie außerhalb Europas in Japan, Südkorea und den USA. Zu den Mitgliedern des Bitkom gehören die Mobilfunk-Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica (O2).

Die Preise lägen im internationalen Vergleich oftmals eng beieinander, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. "Deutschland braucht sich in der Mobilkommunikation nicht mehr zu verstecken." Die Preise seien international konkurrenzfähig.

In etwa einem Jahr will 1&1 das vierte deutsche Mobilfunk-Netz für Handykunden freischalten. Auf die Frage, ob dadurch mehr Wettbewerb am Markt entsteht und die Preise sinken, sagte Berg, das sei für ihn nicht klar. "Die Investitionen sind sehr hoch, die müssen zurückverdient werden."

(dahe)