Bitkomat: Wahlhilfe in Sachen Digitalpolitik

Der Bitkom-Verband will eine leicht klickbare Orientierungshilfe zu den digitalpolitischen Positionen der im Bundestag vertretenen Parteien bieten.

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(Bild: Bitkom)

Von
  • Bert Ungerer

Kurz vor der heißen Phase des Bundestagswahlkampfs hat der Digitalverband Bitkom als Orientierungshilfe für die Belange seiner Klientel den Bitkomat veröffentlicht. Er hilft – ähnlich wie der bekannte Wahl-O-Mat – die eigenen digitalpolitischen Präferenzen mit den jeweiligen Positionen der im Bundestag vertretenen Parteien zu vergleichen.

Soll Informatik zum Pflichtfach werden? Brauchen wir ein Digitalministerium und eine spezielle Cyberpolizei? Sind Behördendaten Allgemeingut? Digitalpolitik spielt im laufenden Wahlkampf eine erhebliche Rolle. Die Positionen der Parteien sind jedoch häufig unklar oder gehen im schlagzeilenträchtigeren Tagesgeschäft um Klima- und Verkehrspolitik unter.

Daher beleuchtet der Bitkomat 29 digitalpolitische Themen, etwa aus den Bereichen Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Arbeit, Bildung und Teilhabe sowie Sicherheit und Datenschutz. Der Bitkom hat dazu die im Bundestag vertretenen Parteien zu ihren Positionen befragt, wobei CDU und CSU gemeinsam geantwortet haben.

Der Bitkomat vergleicht die persönliche Präferenz mit den Antworten der Parteien und zeigt am Ende, welche Parteien den eigenen Vorstellungen wie stark entsprechen. Das digitale Umfrageprojekt wird wissenschaftlich begleitet von der NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen.

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