Boeing steckt 450 Millionen US-Dollar in autonomes Flugtaxi

Der US-amerikanische Flugzeughersteller steckt weiteres Geld in Wisk Aero, das an einem vollelektrischen autonomen eVTOL arbeitet.

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(Bild: Wisk Aero)

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing investiert 450 Millionen US-Dollar (knapp 400 Millionen Euro) in Wisk Aero. Das Unternehmen aus dem Bereich "Advanced Air Mobility" (AAM) arbeitet an einem eVTOL-Flugzeug, das autonom fliegen kann und sieht sich nun durch Boeing in diesem Plan unterstützt.

Wisk Aero ist ein Joint Venture von Boeing und der Kitty Hawk Corporation. Kitty Hawk wurde von Google-Mitgründer Larry Page finanziert und zeigte 2018 erstmals die Eigenentwicklung Cora, einen elektrischen Flieger für zwei Personen, der senkrecht starten und dann wie ein Flugzeug fliegen kann, also keine Start- und Landebahn benötigt, und den nun Wisk Aero anbietet. Ein ähnliches Konzept verfolgt auch das deutsche Unternehmen Lilium.

"Wir sind glücklich, Boeing nicht nur als Investor, sondern auch als strategischen Partner zu haben, was uns Zugang zu einer Vielzahl von Ressourcen, branchenführendem Fachwissen, einer globalen Reichweite, umfangreicher Zertifizierungserfahrung und mehr bietet", sagt Wisk-CEO Gary Gysin. Nun sei sein Unternehmen gut positioniert, um die langfristige Strategie zu verfolgen, einen sicheren, alltäglichen Flug für alle zu bieten.

Boeing und dessen Strategiechef Marc Allen sieht Wisk als Pionier der vollelektrischen, KI-gesteuerten und autonomen Fliegerei. Für ihn ist Autonomie bedeutend, um AAM-Anwendungen für alle Passagiere und Frachten zu ermöglichen.

Die bisherigen fünf Generationen an Wisk-Flugtaxen flogen ausschließlich für Testzwecke und waren für die Allgemeinheit nur auf Fotos oder Videos zu sehen. Mitte November 2021 zeigte Wisk seinen eVTOL-Flieger auf der Flugmesse CoMotion La erstmals der Öffentlichkeit. Erstmals getestet wurde der Flieger im autonomen Modus 2017.

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Das 6 m lange Flugzeug hat zwölf Propeller an zwei festen Flügeln mit einer Spannweite von 12 m sowie einen Propeller am Heck. Es soll eine Reichweite von 40 km haben und in einer Höhe von bis zu 1500 m und mit maximal 160 km/h fliegen können.

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(anw)