Business Intelligence: Power BI und Tableau mit der Google-Cloud einsetzen

Google hat für seine Cloud mehrere neue Funktionen vorgestellt. Unter anderem lassen sich Power BI und Tableau mit BigQuery und der BI Engine verwenden.

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(Bild: Google)

Von
  • Moritz Förster

Künftig lässt sich Googles Data Warehouse BigQuery samt der zugehörigen Analysesoftware BI Engine direkt mit anderen Business-Intelligence-Werkzeugen verknüpfen. Software wie Microsofts Power BI, Tableau und Looker sowie eigens angepassten Applikationen verwenden hierfür die BigQuery API, Kapazitäten lassen sich direkt in Googles Cloud Platform zuteilen. Alle Daten stehen anschließend im BigQuery-Dashboard zur Verfügung.

Nutzer sollen zum einen deutlich schnellere Ergebnisse für ihre Anfragen erhalten; gleichzeitig soll die Architektur deutlich simpler einzusetzen sein, da die BI Engine direkt in BigQuery läuft und die Daten nicht erst über komplexe ETL-Pipelines von einem Dienst zum anderen transferiert werden müssten. Der Administrationsaufwand soll sich ebenfalls reduzieren, da die BI Engine automatisch den ihr zugeteilten speicher optimal ausnutze.

Außerdem hat Google für BigQuery die Materialized Views (MVs) angekündigt. Es handelt sich um vorab berechnete Ansichten; die Ergebnisse von Abfragen speichert die Software in einem Cache, damit sie der Nutzer bei Bedarf schneller erhält. Um aktuelle Änderungen abbilden zu können, liest BigQuery ausschließlich die Deltaänderungen aus der Basistabelle. MVs aktualisiert der Dienst automatisch im Hintergrund.

Informationen zur Verknüpfung von BigQuery und der BI Engine mit Drittanbietern sowie zu den Materialized Views finden Leser in der GCP-Dokumentation. Gleichzeitig hatte Google außerdem Autopilot für seine Kubernetes Engine vorgestellt.

(fo)