Business-Messenger Teamwire mit Statusnachrichten und Onboarding-Bot

Teamwire erlaubt es künftig, Nachrichten einen Status zur Priorisierung zu geben. Auch Admins bekommen mehr Einstellungsmöglichkeiten.

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(Bild: Teamwire)

Von
  • Eva-Maria Weiß

Der aus Deutschland kommende Business-Messenger Teamwire veröffentlicht als API-15-Release neue Funktionen: Status-Nachrichten gestatten es, Nachrichten nach Typ zu kennzeichnen und damit auch eine Priorisierung anzugeben. Rot steht für einen Alarm, Grün sind Ankündigungen und Gelb sind Notizen.

"Die Status-Nachrichten sind eine natürliche Evolution der Alarmierungs-Nachrichten, die wir ursprünglich für regulierte Industrien entwickelt haben", sagt Javier Rayón Encinas, Leiter Produktmanagement bei Teamwire, in einer Pressemitteilung. Solche Nachrichten lassen sich im Chat über das Anhang-Menü erstellen, Empfänger können bei Alarm mit Ok oder SOS reagieren, bei Benachrichtigungen stehen Emoticons zur Auswahl wie der klassische Daumen hoch. Sender haben dann wiederum die Möglichkeit, die Reaktionen zusammenzufassen und auszuwerten. Teamwire erhofft sich dadurch eine optimierte Zusammenarbeit.

Das Release umfasst zudem neue Passwortrichtlinien, mit denen Admins etwa die Mindestlänge und weitere Kriterien für Nutzer vorgeben können. Auch die Gültigkeit eines Passworts kann zeitlich begrenzt werden. Die Einstellungen finden sich im Dashboard. Es gibt für neue Nutzer einen Onboarding-Bot, der beim schnellen Zurechtfinden im Messenger helfen soll. Die maximale Chatgruppengröße ist auf 2500 vergrößert worden. Das sei vor allem von Sicherheitsbehörden gewünscht worden, um gleichzeitig möglichst viele Mitarbeiter erreichen zu können.

Teamwire steht mit API 15 ab der 11. Kalenderwoche zur Verfügung, sowohl zum Herunterladen für den Einsatz über Mobile-Device-Management als auch im App und Google Play Store. Der Messenger wird vor allem von Firmen, Behörden, Blaulichtorganisationen und im Gesundheitswesen genutzt. So setzt etwa die Polizei in Bayern seit 2017 auf Teamwire, aber auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie Vodafone.

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(emw)