Carsharing-Angebot von PSA scheitert in Frankfurt

Das Carsharing-Angebot von PSA in Frankfurt rechnet sich nicht. Der Autokonzern verweist auf mangelnde Nachfrage in Folge der Krise durch die Covid-19-Pandemie.

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Unter PSAs Mobilitätsmarke "Free2Move" läuft auch das weltweite Carsharing des Konzerns. In Frankfurt ging nun das Interesse zu stark zurück.

(Bild: PSA)

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Der Automobilkonzern PSA (Peugeot, Opel, Citroën) ist bereits zum zweiten Mal mit einem Carsharing-Angebot auf dem deutschen Markt gescheitert. Die Mobilitätstochter Free-2-move habe ihr im Dezember gestartetes Angebot in Frankfurt wieder eingestellt, bestätigte am Dienstag (19. Mai 2020) ein PSA-Sprecher.

Als Grund wurde die mangelnde Nachfrage in Folge der Krise durch die Covid-19-Pandemie genannt. Free-2-move wolle sich nun auf Märkte konzentrieren, in denen das eigene Carsharing-Angebot bereits weiter entwickelt sei. Bereits im Jahr 2017 hatte PSA sein Carsharing-Projekt Multicity in Berlin gestoppt. Zuerst hatte die Automobilwoche berichtet.

(fpi)