CentOS-Nachfolge: AlmaLinux jetzt auch in Microsoft Azure

Der CentOS-Nachfolger AlmaLinux steht nun auch auf Azure zur Verfügung. Microsoft will sich außerdem künftig als Sponsor des Projekts engagieren.

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(Bild: almalinux.org (Screenshot))

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  • Moritz Förster

Ab sofort steht AlmaLinux auf Microsoft Azure zur Verfügung. Zum Start handelt es sich um das Release 8.4 des CentOS-Klons, das Ende Mai 2021 erschien. Die virtuellen Maschinen lassen sich in vielen Cloud-Regionen betreiben, darunter auch Germany North und Germany West Central. Falls sich die vorkonfigurierten Systeme nicht zum Einsatzzweck eignen, lassen sich die Ressourcen der VMs ebenfalls frei wählen.

AlmaLinux verweist ebenfalls auf ein weltweites Spiegelnetz in Azure, über lokale Mirror sollen Nutzer Aktualisierungen sowie neue Software-Pakete schnell erhalten. Das Projekt hatte die Spiegel erst vor zwei Wochen angekündigt. Microsoft tritt nun ebenfalls als Sponsor von AlmaLinux auf, wie aus der Ankündigung hervorgeht. Auch Konkurrent Amazon AWS hat die Linux-Distribution im Portfolio – und das schon seit dem ersten Release 8.3.

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Nachdem Red Hat Ende 2020 das Ende von CentOS verkündet hatte, startete AlmaLinux als zu RHEL 8 binärkompatible Distribution. Es handelt sich aber nicht um den einzigen Nachfolger: Auch Rocky Linux liegt mittlerweile ebenfalls in Version 8.4 vor – und ist darüber hinaus bereits auf Amazon AWS und Microsoft Azure verfügbar.

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(fo)