Chip-Leak: "iPhone 12" nicht vor Oktober

Einem wichtigen Apple-Zulieferer zufolge kommt das nächste Smartphone des Konzerns erst im vierten Quartal in den Handel.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 20 Beiträge
Broadcom BCM2837 auf Raspberry Pi 3 Model B

Ein Chip von Broadcom – hier auf einem Raspi.

Von
  • Ben Schwan
Inhaltsverzeichnis

Dass es bei den 2020er iPhones Verzögerungen geben wird, hat Apple selbst bereits Ende Juli einräumen müssen. Allerdings nannte der Konzern damals keine konkreten Termine. Nun kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Nutzer bis Oktober auf neue Apple-Smartphones warten müssen. Eine erste Bestätigung brachte nun Apples wichtiger Zulieferer Broadcom, der zum Wochenende selbst eine Art Chip-Leak produzierte.

Vor Analysten teilte der Hersteller von Funkkomponenten – etwa für WLAN und Bluetooth – mit, in diesem Jahr werde es einen "späteren Ramp-up" seiner jährlichen Hauptlieferungen von Chips geben. Da Broadcom inzwischen ein Fünftel seines Umsatzes mit Komponenten für Apple macht – so war es schon im Jahr 2019 –, sieht alles danach aus, dass die iPhone-Auslieferung ins letzte Quartal 2020 rutscht, also in den Oktober.

Mehr von Mac & i Mehr von Mac & i

Broadcoms Vorgehen erinnert an jenes von Qualcomm. Kurz vor Apples eigener Ansage hatte der Lieferant der Basebands im "iPhone 12" öffentlich davon gesprochen, dass es einen verzögerten weltweiten Marktstart eines "5G-Flaggschiff-Telefons" geben werde, was wiederum Auswirkungen auf die Einnahmesituation hat. Apple-Finanzchef Luca Maestri hatte Ende Juli gesagt, dass das "iPhone 12" "ein paar Wochen später als üblich" verfügbar werde. Das kann Oktober bedeuten, schlimmstenfalls aber sogar November.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Das neue iPhone soll es 2020 in größerer Ausfertigung geben als jemals zuvor. Apples vier geplante Modelle sind "iPhone 12" (5,4 Zoll), "iPhone 12 Max" (6,1 Zoll) sowie "iPhone 12 Pro" (6,1 Zoll) und besagtes "iPhone 12 Pro Max", das mit 6,7 Zoll den bislang größten Bildschirm eines iPhone haben dürfte. Beim iPhone 11 von 2019 hatte Apple sich noch auf drei Modelle beschränkt. Neben 5G-Funktionalität dürfte Apple endlich auch wieder an der Optik der Geräte schrauben. (bsc)