Chipmangel: Auch Netzwerk-Spezialist Cisco mit verhaltenem Ausblick

Cisco stellt sich auf mindestens monatelange Engpässe bei der Verfügbarkeit von Halbleiterelementen ein, was sich auf die Geschäftszahlen auswirkt.

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(Bild: thetahoeguy/Shutterstock.com)

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  • dpa

Der Netzwerk-Spezialist Cisco rechnet mit noch monatelangen Chipengpässen - und damit auch mit höheren Ausgaben für Bauteile. Cisco stelle sich auf eine Komponenten-Knappheit noch mindestens bis Jahresende ein, sagte Finanzchef Scott Herren nach Vorlage aktueller Quartalszahlen am späten Mittwoch.

Für das laufende Quartal rechnet Cisco mit einem Umsatzwachstum von sechs bis acht Prozent, da Unternehmen wieder verstärkt in ihre Netzwerke investieren. Allerdings werde die Profitabilität angesichts der höheren Komponentenkosten im Einkauf geringer ausfallen, als Analysten erwartet hatten. Die Cisco-Aktie sackte im nachbörslichen Handel um mehr als fünf Prozent ab.

In dem Anfang Mai abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal steigerte Cisco den Umsatz um sieben Prozent auf 12,8 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn legte um drei Prozent auf 2,9 Milliarden US-Dollar zu.

Die aktuelle Halbleiter-Knappheit entstand unter anderem angesichts der höheren Nachfrage bei Notebooks und anderer Computer-Technik in der Corona-Pandemie. Zuletzt litten besonders die Autobauer darunter, diverse Hersteller mussten zeitweise ihre Produktion anhalten.

(mma)