Cisco Webex: Funktionen für Videokonferenzen und zur Raum-Kontrolle

Videokonferenzen mit Cisco Webex bekommen neue Funktionen. Cisco-Geräte sollen die Rückkehr ins Büro sicherer machen – durch Umgebungssensoren.

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Sind drei zu viel? Cisco kann die Anzahl der Personen in einem Raum erfassen.

(Bild: fizkes/Shutterstock.com)

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Von
  • Eva-Maria Weiß

Cisco hat neue Funktionen für seinen Videokonferenzdienst vorgestellt sowie Geräte, mittels derer man über Umgebungssensoren Räume und Mitarbeiter kontrollieren könne. Damit sollen sich laut dem Unternehmen etwa die Einhaltung von Hygienevorschriften bei der Rückkehr ins Büro prüfen lassen.

Teilnehmer von Webex-Videokonferenzen können nun schon beim Warten auf das Meeting ihren Hintergrund ändern. Bedienelemente werden automatisch so angezeigt, dass sie nicht freigegebene Inhalte oder Videos verdecken. Wer keine Kamera aktiviert hat, wird nicht mehr als grauer Kasten angezeigt – das können die übrigen Teilnehmer ausschalten. Hintergrundgeräusche kann Webex künftig besser ausblenden. Dafür hat das Unternehmen BabbleLabs gekauft. Mit Grid-View sind bis zu 25 Teilnehmer gleichzeitig im Bildschirm zu sehen. Neu sind auch Breakout-Sessions; also separate Sitzungen innerhalb eines Meetings, schreibt Cisco in einer Pressemitteilung.

Um die Gesundheitsvorschriften am Arbeitsplatz sicherzustellen, führt Cisco zudem neue Technologien ein, mit denen Räume und Mitarbeiter überwacht werden können. Umgebungssensoren in Webex-Geräten ermitteln Geräuschpegel und Anzahl der sich in einem Raum befindlichen Personen. Dadurch kann erkannt werden, ob ein Raum unterbesetzt oder überfüllt ist. Wobei natürlich nur ein überfüllter Raum gesundheitsbedingt von Interesse ist.

Der "Webex Room Navigator" ist ein System für die Raumbuchung und Konferenzsteuerung, das über jene Geräte mit Sensoren verfügt. Die Software dazu zeigt an, welcher Raum frei ist und kann sogar automatisch den Status auf "gebucht" ändern, wenn jemand den Raum betritt. Eine "No-Show"-Technologie zeigt an, wenn niemand zu einer geplanten Besprechung gekommen ist. Der Room Navigator lässt sich in Kalendersysteme integrieren.

Per Control Hub lassen sich dann auch Statistiken und Informationen über die Raumnutzung zusammentragen – von ungenutzt und überbucht bis zum jeweiligen und durchschnittlichen Lärmpegel.

[Update 22.10.2020 09.30 Uhr] Wir haben in der Überschrift das Wort Mitarbeiter durch Raum ersetzt, um deutlicher zu machen, dass es um die Anzahl der Mitarbeiter in einem Raum geht und nicht, um eine weitere Überwachung der Mitarbeiter.

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(emw)