Cloud-native Storage: Rook schließt die Inkubationsphase der CNCF erfolgreich ab

Als erstes Storage-Projekt der Cloud Native Computing Foundation erreicht Rook den Graduiertenstatus und gilt damit als ausgereift.

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Cloud-native: Rook schließt die Inkubationsphase der CNCF erfolgreich ab

(Bild: Tommy Lee Walker / Shutterstock.com)

Von
  • Matthias Parbel

Unter den mittlerweile dreizehn graduierten Projekten der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) nimmt Rook als Werkzeug zum Bereitstellen von File-, Block- und Object-Storage-Services in Kubernetes-Clustern eine Sonderstellung ein. Rook ist das erste Storage-Projekt der Organisation, das jetzt den höchsten Reifegrad erreicht hat und sowohl auf starke Unterstützung der Community bauen kann als auch die Kriterien an Nachhaltigkeit und Inklusivität erfüllt.

Das ursprünglich von Upbound entwickelte und 2108 als Open Source an die CNCF übergebene Projekt zielt darauf ab, automatisiertes Storage-Management für Cloud-native Umgebungen direkt innerhalb von Kubernetes-Clustern zu ermöglichen, statt externe Speichersysteme beziehungsweise -dienste andocken zu müssen. Als Storage-Orchestrator verwaltet Rook populäre Storage-Plattformen wie Ceph, um wichtige Aufgabe zu automatisieren – darunter Bootstrapping, Konfiguration, Bereitstellung, Skalierung, Upgrade, Migration, Disaster Recovery, Monitoring und Ressourcenmanagement.

Seit Veröffentlichung der ersten Hauptversion Mitte 2019 tragen laut CNCF inzwischen knapp 280 Unterstützer zur Weiterentwicklung des Core Repository von Rook bei. Zu den Maintainern des Projekts zählen neben Upbound auch CNCF-Mitglieder wie Cloudical, Nexenta, Red Hat und Suse. Rook kommt bereits in verschiedenen Unternehmen produktiv zum Einsatz, wenn auch ein Audit der CNCF Security SIG Ende 2019 einige für Open-Source-Projekte typische Schwachstellen aufgedeckt hat, an deren Beseitigung die Rook-Maintainer arbeiten.

Weitere Informationen zu Rook finden sich in der Ankündigung der CNCF sowie auf der Website des Storage-Projekts.

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