CloudBees kündigt weitere SDM- und DevSecOps-Funktionen an

Security wird integraler Bestandteil und das Software Delivery Management für Unternehmen sowie Entwickler flexibler und vielseitiger.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen

(Bild: Dabarti CGI/Shutterstock.com)

Von
  • Matthias Parbel

CloudBees hat auf der zurzeit online stattfindenden DevOps World 2020 einige Erweiterungen seiner CI/CD-Produktlinien angekündigt. Das Software Delivery Management (SDM) wird um zwei neue Module ergänzt, die einerseits das Roll-out neuer Funktionen einer Anwendung erleichtern und darüber hinaus die Produktivität des Engineerings messbar und optimierbar machen sollen. Mit Blick auf Continuous Integration und Continuous Delivery verspricht CloudBees außerdem, Security zu einem integralen Bestandteil der Pipeline-Workflows zu machen.

Die neuen DevSecOps-Funktionen sollen dazu beitragen, Sicherheit möglichst früh in CI/CD-Prozesse einzubinden, um beispielsweise nahtlose Audits und Compliance über die gesamte Prozesskette sicherstellen zu können. Unter anderen stellt CloudBees ab sofort auch eine gehärtete Version seiner CI-Dienste an, die höchste Sicherheitsstandards – darunter auch die Anforderungen des US Verteidigungsministeriums (US Department of Defense – DoD) – erfüllen. Mehr Security versprechen auch die detaillierter konfigurierbaren Einstellungen der Role-Based Access Control (RBAC) sowie die erweiterten Optionen für Backup, Restore und Recovery. Dazu macht CloudBees das bisher nur für CI verfügbare Open-Source-Tool Velero auch für Continuous Delivery nutzbar.

Die auf die Akquisition von Rollout zurückgehenden Feature Flags stehen nun in vollem Umfang für CI/CD-Pipelines zur Verfügung. Die Funktion beschert Softwareentwicklern mehr Kontrolle über die Entwicklung und Freischaltung neuer Features in einer Anwendung und entkoppelt diese von den standardmäßigen Releases und Updates.

Das flexible Feature-Management ist ab sofort auch als Modul in CloudBees SDM-Angebot integriert, sodass über die Entwicklungsabteilung hinaus auch das Produktmanagement detaillierteren Einblick erhält und mehr Einfluss auf den Funktionsumfang von Applikationen nehmen kann.

Das zweite neue SDM-Modul zielt ebenfalls auf umfassendere Informationen zum Entwicklungsprozess für Entscheidungsträger im Unternehmen ab. Es bündelt alle relevanten Daten, die erforderlich sind, um die Produktivität der Software-Engineering-Prozesse messbar zu machen – von der Softwareentwicklung über die Qualitätssicherung bis zur Auslieferung an den Kunden. Das Konzept entspricht dem von Salesforce etablierten Ansatz eines Software-as-a-Service für das Customer Relationship Management (CRM), wie CloudBees-CEO Sacha Labourey gegenüber heise Developer erklärt. Anhand der gesammelten und aufbereiteten Daten können Verantwortliche nachvollziehen, ob die mit einer Anwendung verbundenen Unternehmensziele sinnvoll gewählt und umgesetzt werden, und ob die eingesetzten Ressourcen dafür effektiv genutzt werden.

(map)