Code Week 2020: Endlich Programmieren lernen

Vom 10. bis 25. Oktober können Schulen, Unternehmen und Privatpersonen im Rahmen dieser Initiative Veranstaltungen für den Einstieg ins Programmieren anbieten.

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Von
  • Elke Schick

Die europäische Initiative "Code Week" wurde 2013 von einer Berater*innengruppe der früheren EU-Kommissarin für Digitale Agenda, Neelie Kroes, initiiert. Seitdem wird sie jährlich in ganz Europa von ehrenamtlichen Botschafter*innen durchgeführt. Im Rahmen der Initiative, die von der europäischen Union gefördert wird, finden Veranstaltungen statt, die es allen Bevölkerungsgruppen ermöglichen sollen, sich Kenntnisse im Coding anzueignen.

Die Entwicklung der Code Week (3 Bilder)

Ab 2018 stieg die Zahl der Teilnehmenden stark an,

Dabei richtet sich die Initiative vor allem an Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte – Schulform und Fach spielen dabei keine Rolle. Die Voraussetzungen für die Teilnahme als Veranstaltungs-Anbieter*in sind bewusst niedrigschwellig gehalten. Auf der Webseite wird dazu ermutigt, auch dann eine Veranstaltung anzubieten, wenn man sich seiner Vorkenntnisse nicht sicher ist. Eine Vielzahl von Ressourcen der Initiative selbst soll in diesem Fall Unterstützung leisten.

In Deutschland sind zurzeit etwas über 180 Veranstaltungen für die Code Week angemeldet. Sie richten sich fast ausschließlich an Schülerinnen und Schüler. Die Veranstaltungen haben eine große thematische Bandbreite: Von 3D-Druck, Robotik und KI, über Grundlagen von Programmiersprachen und den üblichen Programmiertools für Kinder ist alles dabei.

Außerdem gibt es mehrere regionale Code-Week-Initiativen. In Hamburg, Berlin, der Region Bonn-Rhein-Sieg und Baden-Württemberg sind so genannte Regio Hubs entstanden, die regionale Projekte unterstützen und vernetzen wollen.

Wer eine Veranstaltung anbieten möchte, kann sich von vielen Seiten Unterstützung holen. Neben den inhaltlichen Ressourcen für die Ideenfindung, Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung können die nationale Initiative und die Regio Hubs auch beim Finden eines Raums für die Veranstaltung helfen. Darüber hinaus kann man eine Aufwandsentschädigung von bis zu 300 Euro für Materialien beantragen.

Für Online-Veranstaltungen im Rahmen der Code Week gibt es außerdem noch Fördermittel von der Initiative "Meet and Code". Für diese Veranstaltungen gilt ein größerer zeitlicher Rahmen – sie können zwischen dem 1. September und dem 31. Oktober 2020 stattfinden. Hier gibt es 500 Euro Startgeld pro Veranstaltung. (esk)