Container verheißen meist Karrierechancen, deutsche Entwickler sehen das anders

Während international die meisten Entwickler beim Thema Container vor allem das eigene berufliche Vorankommen sehen, haben Deutsche vornehmlich andere Ziele.

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Docker - Container - Sicherheit
Von
  • Moritz Förster

Container sind für fast alle Entwickler wichtig oder von hoher Priorität – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Red Hat. Als Grund hierfür gaben 30 Prozent der 574 Befragten aus der EMEA-Region an, dass sie so neue Arten von Anwendungen bereitstellen könnten und 19 Prozent meinten, auf diese Weise Fachabteilungen besser unterstützen zu können.

Von noch größerer Bedeutung war den meisten Entwicklern jedoch die eigene Karriere: 40 Prozent haben bei der Technik vor allem das eigene berufliche Vorankommen im Auge. Besonders stark scheint dies im Nahen Osten und Afrika mit 59 Prozent ausgeprägt zu sein, auch in den Niederlanden meinten dies überdurchschnittliche 46 Prozent der Befragten.

In Deutschland ist der Punkt Karriere jedoch weitaus weniger wichtig – mit 27 Prozent gaben dies hierzulande so wenige Entwickler wie in keiner anderen Region an. Jedoch rangiert der bessere Support von Kollegen aus anderen Abteilungen mit 31 Prozent deutlich über dem Durchschnitt.

Beim Blick auf die kommenden zwölf Monate meinten 46 Prozent, dass containerisierte Anwendungen die höchste Priorität einnehmen würden – Qualität, Performance und Sicherheit der Applikationen rangierte mit 43 Prozent knapp dahinter. Anschließend folgen Continuous-Integration- und -Delivery-Prozesse für 32 Prozent.

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Jedoch haben bislang knapp die Hälfte der Befragten keine oder nur wenige Container-Anwendungen im Einsatz, auf einen umfassenden Produktivbetrieb kommen lediglich 22 Prozent. 25 Prozent haben sich bislang nicht mit dem Thema beschäftigt, hiervon wollen dies aber fast alle Befragten in den nächsten zwei Jahren tun.

Als Hindernisse wurden von 40 Prozent fehlende Fachkenntnisse und Training genannt, die Kosten und zu knapp besetztes Personal spielen für 34 beziehungsweise 32 Prozent eine große Rolle. Orchestrierungsdienste wie Kubernetes halten hingegen bloß 19 Prozent für zu komplex, 61 Prozent meinten, dass sie diese benötigen würden. Details zur Studie finden sich im Blog von Red Hat.

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(fo)