Containerisierung: Docker Distribution landet bei der CNCF

Die Basis der Container-Registry von Docker steht ab sofort unter dem Schirm der Cloud Native Computing Foundation.

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Shenzhen, Hafen von Yantian

(Bild: zhangyang13576997233 / Shutterstock.com)

Von
  • Rainald Menge-Sonnentag

Das Unternehmen Docker hat die Docker Distribution an die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) übergeben. Bei der Software handelt es sich nicht um eine Auswahl der Containersoftware des Unternehmens, sondern um die Open-Source-Grundlage für die Container-Registry, die Bestandteil von Docker Hub ist.

Daneben kommt die Docker Distribution wohl in zahlreichen anderen Container-Verzeichnissen zum Einsatz. Die Software zum Speichern und Verwalten von Docker und OCI-Images (Open Container Initiative) ist auch als Registry 2.0 die Fortsetzung der ursprünglichen Registry-Software von Docker. Letztere war in Python verfasst, während der Nachfolger wie die Containersoftware von Docker in Googles Programmiersprache Go geschrieben ist.

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Als Motivation für die Übergabe an die Cloud Native Computing Foundation nennt der Docker-Blog die Vereinheitlichung der Weiterentwicklung der Software. Offensichtlich existieren einige Forks des Projekts mit Änderungen, die nicht in die Upstream-Version einfließen. Die Übergabe an die CNCF soll die branchenübergreifende Zusammenarbeit und Weiterentwicklung sicherstellen.

(Bild: Docker)

Das Unternehmen Docker ist Mitglied der Foundation, der es bereits 2017 mit containerd den Kern der Container-Laufzeitumgebung übergeben hatte. Unter dem neuen Dach wird die Registry schlicht Distribution heißen. Als künftige Projektverantwortliche hat Docker Mitarbeiter aus Unternehmen angesprochen, die die Software bereits nutzen, darunter GitHub, GitLab, Digital Ocean, Mirantis und die Maintainer des ebenfalls bei der CNCF beheimateten Harbor-Projekts.

Weitere Details lassen sich dem Docker-Blog entnehmen. Die Registry-Software steht unter dem Namen Distribution auf GitHub bereit.

(rme)