Core i9-10850K: Günstigerer Zehnkern-Prozessor im deutschen Handel

Als Alternative zum schlecht verfügbaren Core i9-10900K listet Alternate den Core i9-10850K für weniger als 500 Euro.

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(Bild: Intel)

Von
  • Mark Mantel

Nach ersten Sichtungen in den USA schafft es Intels Zehnkern-Prozessor Core i9-10850K auch in den deutschsprachigen Raum. Alternate listet das Modell als erster deutscher Händler, drei weitere Shops führen die CPU in Österreich. Die angegebenen Spezifikationen decken sich mit jenen aus den USA: Der Core i9-10850K stellt einen 100 MHz langsameren Core i9-10900K mit zehn CPU-Kernen dar.

Die Boxed-Version für Endkunden kostet bei Alternate 470 Euro. Die Tray-Variante ohne Intels Verpackung und ohne Herstellergarantie fällt gut 10 Euro günstiger aus. Beide Versionen will der Händler im Laufe dieses Monats an Vorbesteller ausliefern.

Das eigentliche Topmodell für Intels CPU-Fassung LGA1200, der Core i9-10900K, verschwindet derweil immer weiter vom Markt. Kurzfristig verfügbar ist der Prozessor erst ab etwa 600 Euro. Alternates Preis von 510 Euro stellt eine Ausnahme dar, jedoch ohne Liefertermin. Die meisten großen Händler führen die CPU inzwischen gar nicht mehr, darunter Amazon, Caseking und Mindfactory.

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Den Core i9-10900K hat Intel mit Hilfe von drei verschiedenen Turbo-Modi, darunter der temperaturabhängige Thermal Velocity Boost, auf bis zu 5,3 GHz hochgeprügelt. So kann der Chiphersteller mit einer durchschnittlich (etwas) höheren Gaming-Performance als AMDs Ryzen-3000-Prozessoren werben. Die eigene 14-Nanometer-Fertigung wirft offenbar aber nicht genug Siliziumchips ab, die solch hohe Taktfrequenzen innerhalb der Spezifikation mitmachen. Der niedriger getaktete Core i9-10900 (2,8–5,2 GHz) ist breit verfügbar – es mangelt also nicht grundsätzlich an vollfunktionsfähigen 10-Kern-Dies.

(mma)