Corona-Lockdown in China bremst offenbar iPhone-Produktion

Der Analyst Ming-Chi Kuo rechnet frühestens Ende April mit einer Entspannung. Nach seiner Aussage ist die iPhone-Montage bei Pegatron zum Erliegen gekommen.

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(Bild: Apple)

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  • Malte Kirchner

Chinas rigide Corona-Lockdowns bremsen offenbar die Produktion des iPhones aus. Dies gab der Analyst Ming-Chi Kuo in einem Tweet bekannt. Betroffen ist nach seinen Worten die iPhone-Montage der Firma Pegatron. Die Werke in Shanghai und Kunshan hätten die Produktion gestoppt. Im günstigsten Falle könne die Herstellung Ende April oder Anfang Mai wieder anlaufen.

Kuo unterhält gute Kontakte zu Zulieferern und Vertragspartnern Apples in der Herstellung und berichtete in der Vergangenheit auch immer wieder vor der Vorstellung durch Apple über neue Produkte. Zuletzt äußerte er sich etwa über Ambitionen Apples, ein Foldable herauszubringen.

Foxconn, Apples größter Zulieferer für das iPhone, sei von den Lockdown-Maßnahmen nicht betroffen und könne die kurzfristige Versorgungslücke teilweise schließen. Kuo rechnet damit, dass der Produktionsausfall bei Pegatron allenfalls kurzfristig und begrenzt spürbar sein werde. Dies setze aber voraus, dass Foxconn seinen regulären Betrieb aufrecht erhalten kann. Apple verfügt laut Kuo über ein sehr gutes Lieferkettenmanagement und gute Beziehungen zur chinesischen Regierung, was helfen könne, die Auswirkungen eines Lieferengpasses zu minimieren. Laut Nikkei Asia haben durch den Lockdown auch die Apple-Zulieferer Quanta und Compal ihre Herstellung gestoppt.

Sollte der Lockdown aber länger anhalten, könne sich das nachteilig auf die Auslieferungen auswirken. Dies würden die Verbraucher dann unmittelbar im zweiten Halbjahr 2022 zu spüren bekommen.

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(mki)