Corona schwächt Uber: Starke Verluste im ersten Quartal

Der Fahrdienstvermittler Uber muss im ersten Quartal 2020 schwere Verluste hinnehmen. Die Jahresziele dürften kaum noch zu erreichen sein.

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(Bild: Uber)

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Uber kündigt wegen der Corona-Pandemie milliardenschwere Abschreibungen an und zieht seine Jahresprognose zurück. Das Unternehmen teilte am Donnerstag (16. April 2020) nach US-Börsenschluss mit, dass der Verlust im ersten Quartal 2020 aufgrund von Abwertungen in der Bilanz um 1,9 Milliarden bis 2,2 Milliarden US-Dollar höher als bislang angenommen ausfallen dürfte. Uber steckt ohnehin schon tief in den roten Zahlen, im Schlussquartal 2019 hatte der Konzern ein Minus von 1,1 Milliarden Dollar verbucht.

Die am 6. Februar 2020 ausgegebenen Geschäftsprognosen für das laufende Jahr zog Uber zurück. Angesichts der Corona-Pandemie sei es derzeit unmöglich, Vorhersagen zu Finanzergebnissen zu machen. Zunächst kündigte Uber nur an, dass ein Hilfsprogramm für Fahrer und Lieferanten, die unter der Krise leiden, die Erlöse im vergangenen und laufenden Quartal belastet. Die Abschreibungen beziehen sich auf Minderheitsbeteiligungen, die Uber an anderen Unternehmen hält. Ein ausführlicher Quartalsbericht soll am 7. Mai 2020 vorlegt werden.

(mfz)